Die Drei-in-Eins-Tour: New York, Puerto Rico und Chicago Winterescape im Mai? Hinter mir lag eine durchaus kreative Phase hinsichtlich der Frage, wie verbinde ich verschiedene Einzelziele möglichst geschickt mit möglichst wenig Umsteigerei. Die Drei in Eins Tour konnte starten. Doch warum Drei in Eins? Ein Sonderangebot? Ein Zaubertrick? Pay two, get
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08.07.2012
Die Drei-in-Eins-Tour: New York, Puerto Rico und Chicago
 
Indiana Dunes, weiter nach Michigan, Millennium Park
Auf entgegen dem Uhrzeigersinn entlang des Lake Michigan.
Ich warf mich ins Auto, ein wenig nervös, denn hier hatte ich ja bei National den Tollpass abgelehnt, was mich gestern auf meinem Outletausflug von einer Krise in die andere gestürzt hatte, denn irgendwie fand ich mich hier alle paar Kilometer vor einer anderen Art Mautstelle wieder. Mal saß jemand dort und kassierte, dann wieder musste man Kleingeld in so eine Art Trichter werfen, der an dieses Kinderspielzeug erinnerte, in dem man aus einem eistütenartigen Plastikkörbchen einen Ball hochschießt und ihn dann mit der Eistüte wieder auffängt (zur Beruhigung aller: Das eingeworfene Geld kam nicht wieder zurück geschossen, ich musste es nicht wieder auffangen). Ich hatte aber teilweise meine Quarters neben die Körbchen geworfen und zum Schluss gebangt, ob ich noch genügend habe, fuhr plötzlich unter einem Schild durch, dass man an der nächsten Mautstelle nur mit Tollpass zahlen könne, was dann aber zum Glück nur für diese eine Abfahrt galt, die wohl außer Anwohnern niemand benutzte.
Hier auf der Strecke Richtung Indiana und Michigan gab es neben Barzahlung an einen Assistant zur Abwechslung Automaten, an denen man bar oder mit Kreditkarte zahlen konnte. Der nächste Thrill, das Ziehen einer Karte, die dann wohl später abgerechnet wird, immerhin wäre ich damit wohl vertraut gewesen, blieb mir dann erspart, da ich vorher vom Tollway abfuhr.
Ich fand mich in einer sehr lieblichen heilen Welt wieder. Die Indiana Dunes waren mein Ziel, nachdem ich mich bei IHOP in Michigan City gestärkt hatte. Hier liegt übrigens ein Outlet Center mitten im Ort. Michigan City ist ein ziemlich netter Ort, aber offenbar nicht nett genug um anzuhalten und zu fotografieren, deshalb gibt es leider keine Bilder von hier.
Hier fielen mir auch erstmalig die Wohltätigkeitsorganisationen auf, die Sachspenden annahmen, typisch amerikanisch natürlich per "Drive thru". In diesem Ort sah ich auf Anhieb gleich zwei davon.
Nun ging es aber ein Stück über den Lakeshoredrive:
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Ich gebe es zu, mehr um einfach auch mal im Bundesstaat Michigan gewesen zu sein, fuhr ich an der Uferstraße noch einige Meilen weiter. Hier war es wunderschön, nur eben fanden das die Anwohner auch und hier gab es offenbar jede Menge Rechte für die offenbar gut betuchten Anwohner. Nur in Michigan City selbst schien sich ein öffentlich zugänglicher Strand zu befinden, weiter die Uferstraße entlang waren feine Häuschen und Villen zu finden, alles sehr idyllisch, während zumindest noch in Indiana ein Schild nach dem anderen "no parking any time", "no trespassing", "private property", "beach access for residents only" "parking with permit only" usw. befahlen. Verübeln konnte ich es den Bewohnern dieser Idylle nicht. Nur ist es eben schade, so ähnlich willkommen hatte ich mich auch auf Cape Cod gefühlt.
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Irgendwann ließ ich mich durch einen nicht weniger idyllischen Wald von der Navi aus dem Straßengewirr herauslotsen mit dem Ziel der Indiana Dunes. Lag es daran, dass ich mich nicht ordentlich schlau gemacht hatte vorher oder war es hier deutlich weniger schön als ich so erwartet hatte? Erwartet hatte ich in etwa white Sands mit Meer dahinter, aber was ich fand, waren eben Dünen, Strände, ein paar unerwartete Sümpfe (ohne Alligatoren, die ich da fast erwartet hätte) und wiederum Parkverbote.
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An einem Strand im Hintergrund ein malerisches Stahlwerk, das dem Besucher des Strandes zeigte, dass er sich in beruhigender Nähe zur Zivilisation befand...
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Nun hatte ich hier wiederum weniger Zeit verbracht als ich mir so gedacht hatte - und da das mit dem Kontrastprogramm gestern so gut funktioniert hatte, entschied sich mich für noch eine andere Ecke Chicagos und wühlte mich schon etwas routinierter als gestern und an diesem Morgen durch die Mautstellen und den immerwährenden Stau rund herum um Chicago wieder nach Downtown.
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Wieder da - zwischen den Zeugnissen der Blütezeit Chicagos:
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Ich marschierte weiter zum Millennium Park mit seinen Skulpturen und Brunnen. An der silbernen Bohne war natürlich am meisten los.
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Dann suchte ich erfolglos das Schild, das den Beginn der Route 66 anzeigte. In einem Reiseführer und auf einer Internetseite waren unterschiedliche Punkte eingezeichnet, aber an beiden fand ich das Schild nicht. HIer irgendwo in einer der Querstraßen musste es sein:
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Irgendwo in Parknähe aß ich ein mittelmäßiges Steak, musste dann ewig auf die Rechnung warten und erlebte dann auf meinem Heimweg die ersten und einzigen Regentropfen während meines Aufenthaltes in Chicago. Das hielt mich nicht ab von einigen Fotos des Chicago River usw. bei Dunkelheit. Den Rest des Abends machte ich es mir mit meinem Nachtisch aus dem Supermarkt um die Ecke vor dem Fernseher bequem...
Chicago bei Nacht:
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