Die Drei-in-Eins-Tour: New York, Puerto Rico und Chicago Winterescape im Mai? Hinter mir lag eine durchaus kreative Phase hinsichtlich der Frage, wie verbinde ich verschiedene Einzelziele möglichst geschickt mit möglichst wenig Umsteigerei. Die Drei in Eins Tour konnte starten. Doch warum Drei in Eins? Ein Sonderangebot? Ein Zaubertrick? Pay two, get
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08.07.2012
Die Drei-in-Eins-Tour: New York, Puerto Rico und Chicago
 
Nach Puerto Rico
Mann, ey, war das früh! Vier Uhr aufstehen? Ich fasse es nicht! Etwa um viertel vor fünf stand ich mit Sack und Pack an der Port Authority, wo einer der vielen Obdachlosen schon wach war und mir höflich den Weg wies zum Expressbus.
Einchecken und Sicherheitscheck in Newark gingen so schnell, dass ich trotz Frühstück noch genug Zeit hatte mich zu ärgern, dass ich nicht lieber eine Stunde länger geschlafen hatte.
Und dann geschah es. Mein Schrittzähler nahm sein unvermutetes und grausames Ende durch Ertrinken. Nach dem Sicherheitscheck hatte ich ihn einfach nur wieder lose in die Hosentasche gesteckt und bei einer Inspektion der Restrooms machte er einen vorwitzigen Satz: Mitten rein in die Schüssel. Unrettbar, keine Chance, der war futsch. Aber keine Sorge, es gibt schon einen Nachfolger, einen mit Clip, das passiert mir also nicht noch einmal!
Mit etwas Verspätung wegen 'heavy air traffic' ging es los. Mit diesem Reisebericht, einem Film aus dem Inseatentertainment und ein wenig nachgeholtem Schlaf verging die Zeit schnell.
Der Shuttle fuhr mich zu Alamo, das war ja schon einmal wie aus den USA gewohnt. Das Auto dort, ein Toyota Yaris in klassischer Limousinenform, war allerdings gar nicht wie von amerikanischen Mietwagen gewohnt: Einziger Luxus: Klimaanlage und ganz ordentliche Musikanlage, was in Puerto Rico allerdings offenbar eher unverzichtbare Grundausstattung als Luxus ist. Ansonsten: Vier Reifen, ein Lenkrad, zwei Pedale, keine Zentralverriegelung, keine automatischen Fensterheber, keine Außentemperaturanzeige, eben gaaaaar nix, Tacho ist hier wohl Nebensache, der befand sich nämlich nicht direkt vor dem Auge des Fahrers, sondern mittig auf dem Armaturenbrett. Aber spritzig und wendig war er, ein echter Vorteil bei den Straßenverhältnissen und der Verhaltensweise derer, mit denen ich mir hier die Straßen teilte.
Mit Hilfe von Nokia fand sich der Weg zum Hotel El Convento relativ schnell mit gerade mal genug Verfahren in den Gassen um einen ersten Eindruck vom niedlich hergerichteten Old San Juan zu bekommen, aber das Zimmer war noch nicht fertig. Macht nichts, bleibt Zeit für einen ersten Bummel durch die Stadt. Puerto Rico ist im Grunde zum Verlieben, wenn man Old San Juan zuerst kennenlernt: Spanish Heritage an allen Ecken - Gässchen, bunte Häuser, verschnörkelte Balkongitter.
(Das Wetter ist auf den folgenden Bildern so unterschiedlich, weil ich bei den Stadtbildern von San Juan ein bisschen geschummelt habe. Nicht alle Bilder sind vom Ankunftstag.)
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Und überall nette, gepflegte Katzen mit Anstand und Umgangsformen, die wohl besonders in der Ecke um mein Hotel lebten. Das machte mir die Stadt doch gleich sympathisch.
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Nun war Pool angesagt und anschließend die inkludierte Weinstunde im Hotel. Und dann... begann es zu gießen... aber wie!
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Das hielt mich nicht davon ab den Stadtbummel noch ein bisschen auszuweiten bis ich Angst bekam davonschwimmen zu müssen, also früh ins Bett, gute Nacht!
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