Durch Arizona, New Mexico und Las Vegas 2010 Frühjahr 2010, die Planung Da war also die letzte Reise gerade erst vorbei, zwar nicht in die USA, so doch weit weg und schon wieder schwebte der Finger verdammt nah, gefährlich nah, über allen Tasten, mit denen man ggf. eine Buchung bestätigen konnte. Ostern war es dann so weit, da zuckte
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07.08.2010
Durch Arizona, New Mexico und Las Vegas 2010
DI, 9.11.2010 Las Vegas (Valley of Fire)
Schön, heute nicht umziehen zu müssen. Einen letzten Ausflug in die Natur wollte ich machen. Auf der letzten Reise in die Region hatte ich es nicht mehr ins Valley of Fire geschafft, nun sollte es aber sein.
Zunächst ging es nach Downtown zum Frühstück. Im Hotel Main Street Station fühlte ich mich wohl. Sind das wirklich noch die Gemäuer des alten Bahnhofes? Ich nahm es dem Hotel zumindest ab, dass hier nicht nur alles Kulisse war. Hier war man übrigens auch durchaus freundlich und herzlich, auch wenn hier wahrscheinlich sogar noch mehr Hektik herrschte als als an den Buffets, die ich bisher besucht hatte.
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Dann ging´s los, erst in Richtung Lake Mead, vorbei an der Nellis AFB, bei der man Flugübungen der Airforce beobachten konnte: Flugzeuge flogen erst parallel sehr dicht nebeneinander und trennten sich dann um einen großen Bogen zu fliegen.
Nicht zu fassen, wie schön die kahlen Berge und die trockene Landschaft aussahen nach nur 2 Tagen Großstadt und Kunstwelt. Nach einem Abstecher an den Lake Mead, wo ein Herrchen mit seinem Hund schwamm, ging´s entlang der Northshore Road zum Valley of Fire. Rückblickend hätte ich mir den Stopp am Lake Mead lieber gespart, denn dort war eben ein See an einem eher unattraktiven Ufer, während ich im Valley of Fire bedauerte, dass ich da nicht mehr Zeit gehabt habe. Übrigens, fährt man die Northshore Road, hat man kaum jemals einen Blick auf den See, wenn überhaupt. Wer also Zeit sparen möchte und schon genug kahle Hügel gesehen hat, kann ruhig auch über die Interstate fahren.
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Im Valley of Fire meisterte ich aus dem Handgelenk die Self-Pay-Station und machte mich auf den Weg, wobei ich doch glatt sofort den viel fotografierten Elefantenfelsen verpasste. Na ja, macht nichts, der hintere Teil interessierte mich sowieso mehr.
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Das Nachmittagslicht war inzwischen schon golden und ich hatte wohl noch fast 3 Stunden bis der Park zum Sonnenuntergang geschlossen wurde. Immer wieder hielt ich an, die Farbe der Felsen veränderte sich, je weiter ich in das Valley of Fire hineinfuhr von tiefrot über orange und rosa gestreift bis hin zu schwefelgelben Felsen und hellem Sand.
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An dem nun durch das Internet bekannt gewordenen gestreiften Felsen, der der Wave ähnlich sein soll, hielt ich an. Im Grunde sieht man die Stelle schon von der Straße aus. Ich folgte wie beschrieben dem Wash, was auch noch mal schön war und war angekommen. Ich stiefelte kreuz und quer über die bunten Felsen und hatte ein Gefühl von Abenteuerspielplatz: Felsen in bunten Farben, Gräben zwischen den Felsen, seltsame Strukturen wie Nähte auf den Felsen, herumliegende kleine Steinchen.
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Sehr schön, hier wollte ich nochmal wieder hin! Es wäre aber schön, wenn die "Felsnähte" bis dahin nicht von unvorsichtigen Touris kaputtgetrampelt würden. ich hoffe sehr, beim nächsten Besuch dort immer noch keine Colaflaschen und keine zahmen Hörnchen anzutreffen. Im Valley of Fire verabschiedete mich ein feundliches Felsenpärchen:
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Beim Dunkelwerden fuhr ich in Richtung Interstate und tankte an einer einsamen Tankstelle irgendwo im Nirgendwo.
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Wenig später konnte ich den Blick auf das inzwischen hell erleuchtete Las Vegas genießen. Schade, dass es hier keine Möglichkeit zum Anhalten gab. Das hätte ich gerne einen Moment länger genossen und zwar ohne mich dabei auf das Lenken, den Tacho und Brummis vor, hinter und neben mir konzentrieren zu müssen.
Ankunft im Mirage, Auto geparkt, Hunger! Das nächste Buffet wartete auf mich im Paris, wo ich eine ganze Weile anstehen musste. Ich muss sagen, dass dieses das Buffet war, an dem es mir am besten geschmeckt hat und das zumindest für meine Vorlieben auch die größte Auswahl hatte, auch wenn man hier lediglich professionell freundlich war ohne zu verbergen, dass der Kunde nervte. Auf dem Rückweg sah ich mir noch ein wenig die Fontänen vor dem Bellagio an und natürlich auch die Leute, die hier so unterwegs waren.
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Übernachtung: 2. Nacht von 3 Nächten im Mirage
Gefahren: 174 Meilen
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