Great Days for Convertible Der Florida-Test Sunshine State? Größtes Altersheim der USA? Kann Florida denn überhaupt interessant sein? Manch einer schreit bestimmt sofort "JAAAA", manch einer muss ein bisschen überlegen. Nun, da frage ich mich natürlich, ob ich für die Reise nach Florida genügend Mitfahrer finden we
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17.03.2013
Great Days for Convertible
Sonntag, 3.2.2013: Treasure Island und Ybor City
Der Tag begann faul und unentschlossen. Nach Kaffee und Muffin im Zimmer machte ich erst einmal zur Entscheidungsfindung einen Spaziergang am Strand. dieser ist sehr breit, relativ wenig verbaut, es gibt viel Platz, aber auch dieser Strand verdient das Prädikat "idyllisch" nicht.
Am Namen "Treasure Island" liegt es wohl nicht, denn nicht nur hier waren Schatzsucher unterwegs, die ihre Metalldetektoren über den Sand gleiten ließen und in der anderen Hand eine Schaufel hatten. Was die wohl suchten? Die überall herumliegenden Cent-Stücke werden es wohl nicht sein, denn die findet man auf den Straßen leichter. Suchten die verlorene Schmuckstücke oder tatsächlich Wertvolles, das irgend jemand vor 50 oder 150 Jahren hier irgendwo vergraben hatte?
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Nach 1,5 Stunden war ich mir immer noch nicht sicher, was ich machen wollte, aber die empfindliche Kälte war der warmen Sonne gewichen, sodass ich mich erst einmal für 2 bis 3 weitere Stunden zum Überlagen an und in den Pool zurückzog.
Treasure Island riss mich nicht vom Hocker, schreckte mich aber auch nicht ab. Diesem Ort stehe ich seltsam meinungslos gegenüber. Irgendwie war hier alles OK, aber der Ort schien sich nicht so recht entscheiden zu können, welches Image er wollte und ob er überhaupt eins wollte. Hier waren die unterschiedlichsten Leute unterwegs, die sich offensichtlich amüsieren wollten, nur wusste man nicht so recht, woher sie hier ihr Amüsement beziehen wollten. Gegenüber war eine Kneipe, die mit Livemusik auf sich aufmerksam machte und offenbar aufregend genug war um die Bachelorette-Party, die auf meinem Flur ihren Start nahm, zu beherbergen, ansonsten waren hier eher einfache Großfamilien unterwegs, die mit Getöse und Kühlbox an den Pool zogen. Das Ganze aber so vereinzelt, dass es auch keine Chance hatte zu nerven, sondern einfach nur beobachtenswerte Merkwürdigkeiten waren, die man unter dem Begriff "amerikanische Alltagsstudien" vermerken konnte.
Nachmittags erschien mir geraten meinen Platz unter der Sonne aufzugeben um mir Ybor City vorzuknöpfen, das alte kubanische Viertel von Tampa. Und leider ist dort nachmittags um 3 Uhr nicht allzu viel los. Da hätte ich vielleicht besser gestern Abend noch hinfahren sollen oder vielleicht sogar die letzte Nacht dort in der Nähe in einem Hotel verbringen sollen.
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Ybor City ist eines dieser typischen nett restaurierten Viertel, die wie aus dem Nichts mitten in der Stadt beginnen und ebenso fix wieder enden, sodass mir ein Spaziergang einmal die Straße rauf und wieder runter reichte. Und Scientology war auch hier. Hm, ich dachte, die haben sich Clearwater unter den Nagel gerissen? Machten die etwas hier weiter damit?
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Der Tag war noch jung und so stattete ich noch der International Plaza einen Besuch ab, wo ich gezielt drei Läden und die Cheesecake Factory ansteuerte.
Viel mehr gibt es zu diesem Tag nun nicht mehr zu schreiben, morgen wollte ich dann doch noch in den Lowry Zoo, es gab ja keinen Grund so sehr früh in Crystal River zu landen und Tarpon Springs war ja sicher auch kein tagfüllendes Programm.
Und weil es heute nicht so viel zu sehen und zu berichten gab, hier nochmals mein Auto. Ich hatte mir vor der Tour Gedanken gemacht, ob der Kofferraum ausreichend groß sein würde. Er war es und hätte noch mehr gefasst als er fassen musste.
Meine Tasche, die ihr darin seht, ist sehr flexibel. Es ist ein Kipling Trotter mit 85 Litern Volumen und den Maßen 77 x 39 x 23. Mittlerweile bekomme ich die bei immer weiter perfektionierter Packtechnik prallvoll auf ziemlich genau 23 kg. Hiervon hätten auch zwei in den Kofferraum gepasst, außerdem noch zwei Tagesrucksäcke und einiges an Kleinkram (Tüten, Jacken, Schuhbeutel oder was man so dabei hat...). Das Problem könnte bei starren Koffern allerdings werden, dass die Kofferraumöffnung zu eng zum "Rangieren" wird.
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