Jubeltour an die Ostküste - Geschichte und Südstaatenflair Wie alles begann Mal wieder an die Ostküste - schon lange nicht mehr hier gewesen, genauer gesagt, ich kenne einige der Orte, die wir hier besuchen, das alles war aber schon 2005 bzw. 2006. Ach ja, und warum schreibe ich plötzlich "wir"? "Wir" bedeutet eine Reise zu zweit: Zwei Weiber, zwei G
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16.12.2012
Jubeltour an die Ostküste - Geschichte und Südstaatenflair
Ihr Lieben, herzliche Grüße aus dem etwas morbiden Savannah. Abends gefällt es uns hier besser als tagsüber, sodass wir für morgen tagsüber einen Ausflug planen.
P.S.: Ist eigentlich das große Paket von Amazon mit den ganzen Reiseführern für die Planung 2013 schon angekommen?
DO, 4.10.2012: Nach Savannah
Wir machten uns auf den Weg in das nur etwa 2 Stunden entfernte Savannah in Georgia, ein wenig wehmütig, denn nach einem zweiten Besuch in Charleston wird ein dritter Besuch, wenn er denn überhaupt stattfinden wird, wohl wieder mindestens 7 Jahre auf sich warten lassen - und wer weiß, wie touristisch die Stadt dann erst einmal sein wird.
Vorher starteten wir noch den Versuch Beaufort zu besichtigen, was aber ziemlich langweilig war, sodass wir uns mit einer Stadtrundfahrt als self guided Tour im eigenen Auto begnügten, die nach 5 Minuten beendet war. Zum Glück war dieses kein großer Umweg. Sicherlich war das Städtchen nett, aber nach Charleston waren wir bezüglich des Themas Südstaatenflair etwas verwöhnt und übersättigt, sodass sich hier vielleicht eher so etwas wie das Monument Valley oder die Niagara Fälle als Kontrastprogramm hätten auftun müssen um uns zu beeindrucken.
Schön, dass wir schon mittags im Hotel in Savannah einchecken konnten, sodass der Nachmittag noch gut war für einige Besichtigungen, hauptsächlich am Savannah River, wo der Bär steppt, bzw. eher die Touris schleichen.
Im Gegensatz zu Charleston hat Savannah einen eher etwas morbiden Charme: Holperiges Kopfsteinpflaster, so belassen, wie es irgendwann genutzt wurde, als es hier wohl noch furchtbar nach Fisch stank; eher alte Zweckbauten (die auch als solche erkennbar sind) als alte Protzbauten, die hier für Nostalgie sorgen, durchaus charmante Plätze mit viel Grün, die aber mitten zwischen teilweise stark befahrenen Straßen mit teilweise hässlichen modernen Bauten lagen. Alles ein bisschen weniger durchgestylt und etwas schmuddeliger als in Charleston, deutlich weniger feines Publikum ist hier unterwegs, dafür aber irgendwie mehr originelle Typen.
Savannah ist, kurz gesagt, eine Stadt, die wohl eher auf den zweiten Blick überzeugt. Das merkte man gleich bei der Anfahrt, bei der man von Ferne vor allem Industrie, Kräne, Container, Schornsteine, Frachtschiffe sah, während unsere Anfahrt nach Charleston uns durch wohlhabend wirkende Viertel und vor allem vorbei an Plantations führte.
Aber von dem verschlafenem Südstaatennest, als das ich die Stadt noch von 2005 in Erinnerung hatte, konnte keine Rede sein. Ich habe noch im Kopf, wie es war bei glühender Hitze durch die ziemlich ausgestorbene Stadt zu schleichen. Heute fiel diese Assoziation schwer, auch wenn recht schwere feuchte Luft auch nun über der Stadt lag.
Heute liefen wir am River entlang und ließen uns vom kostenfreien Trolley 'Dot' einmal um die Stadt herum fahren, bis wir nahe beim Hotel an der Tourist Info ausstiegen.
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Abends ließen wir es uns schmecken, wobei wir uns einig waren, dass Savannah erst bei Dunkelheit vollen Charme entwickelte, aber der Abend war nicht so sehr lang, denn morgen wollen wir der Stadt für einen langen Ausflug den Rücken kehren und uns den Okefenokee Swamps widmen, die immerhin fast 3 Stunden Fahrt entfernt sind.
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