Jubeltour an die Ostküste - Geschichte und Südstaatenflair Wie alles begann Mal wieder an die Ostküste - schon lange nicht mehr hier gewesen, genauer gesagt, ich kenne einige der Orte, die wir hier besuchen, das alles war aber schon 2005 bzw. 2006. Ach ja, und warum schreibe ich plötzlich "wir"? "Wir" bedeutet eine Reise zu zweit: Zwei Weiber, zwei G
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16.12.2012
Jubeltour an die Ostküste - Geschichte und Südstaatenflair
Ihr Lieben, nach langem, ruhigem Flug sind wir nun erschöpft, aber glücklich, an unserem ersten Ziel Annapolis angekommen, wo wir uns im bezaubernden Flair der alten Stadt auf die nun beginnende Reise freuen können.
P. S.: Bitte vergesst nicht die Katzen zu füttern.
MI, 26.09.2012: Nach Annapolis
Nachdem wir beide aus verschiedenen Richtungen bereits am 25. bei der Verwandtschaft 25 km vom Frankfurter Flughafen entfernt angereist sind, hatten wir einen gemütlichen Abend mit Pizza und Rotwein.
Heute allerdings war die Nacht früh herum. Noch vor dem Weckerklingeln um 6 Uhr wachten wir beide auf, machten uns reisefertig und schlichen aus dem Haus.
Die Fahrt zum Flughafen, das Parken des Autos und das Aufgeben des Gepäcks verliefen reibungslos, sodass wir gegen das Reisefieber noch ein kleines Frühstück zu uns nehmen konnten, bevor wir fast pünktlich starteten. Wir hatten Plätze in der gleichen Reihe gebucht, aber mit dem Gang dazwischen, da wir beide es genießen, ungehindert zwischendurch aufstehen zu können. Ich hatte neben mir einen freien Platz, sodass ich mich mit allen Utensilien bestens ausbreiten konnte.
Ein wenig Schlafen, einige Filme, eine lange Internetsession mit dem Flynet und viele Becher Wasser später landeten wir pünktlich in Washington Dulles und konnten fast im Laufschritt durch Immigration, Zoll und Mietwagenstation rennen.
Eine Choiceline gab es hier für Midsize SUV nicht, aber wahrscheinlich nur mangels Auswahl. Uns wurde ein Jeep Compass zugewiesen, ganz nett, aber nichts Besonderes, ohne alle Extras bis darauf, dass die obligatorischen Becherhalter auch noch beleuchtet waren, immerhin mal ein amerikanisches Auto, übrigens eine echte Südstaatenkutsche mit Louisiana Licence Plate.
Hier ist das gute Stück, fotografiert jedoch erst einige Tage später auf den Outer Banks:
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Nachdem wir sowohl Roadside Assistence, GPS und ein Upgrade auf ein größeres Auto abgelehnt hatten, war der aufgrund unserer störrischen Weigerung mittlerweile etwas verzweifelte Mitarbeiter sichtlich erleichtert, dass wir wenigstens den Tollpass wollten (der sich im Nachhinein nicht gelohnt hat). Dann wurde das Auto vorgefahren und die Navigon-App auf dem iPhone lotste uns sicher durch den dicken Verkehr rund um die Großstadt.
Heldenhaft begleitete mich die Frau Mutter durch das erste Shopping-Center, in dem ich gezielt Eddie Bauer ansteuerte und erwartungsgemäß eine perfekt sitzende Hose fand.
Annapolis ist hübsch, ein bisschen wie aus einer US-Fernsehserie, die in den 60ern spielt und am Wasser gelegen, liebenswert und offenbar auch lebenswert.
In einer der vielen Kneipen aßen wir einen Riesenberg überbackener Nachos mit Saucen, und obwohl die reifere Hälfte der Reisegruppe felsenfest entschlossen war noch ein zweites Bier zu trinken, fiel es ihr irgendwann sichtlich schwer auch nur das Erste auszutrinken. Hier musste jemand dringend ins Bett, während der jüngere Part der Reisegruppe noch ein wenig durch die immer dunkler werdende Stadt marschierte, in der es noch so richtig sommerlich war: T-Shirt-Wetter, lauer Wind, zwitschernde Vögel, zirpende Grillen, glückliche Familien auf Abendspaziergang, eben wie aus einer Serie, die in den 60ern spielt...
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