Jubeltour an die Ostküste - Geschichte und Südstaatenflair Wie alles begann Mal wieder an die Ostküste - schon lange nicht mehr hier gewesen, genauer gesagt, ich kenne einige der Orte, die wir hier besuchen, das alles war aber schon 2005 bzw. 2006. Ach ja, und warum schreibe ich plötzlich "wir"? "Wir" bedeutet eine Reise zu zweit: Zwei Weiber, zwei G
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16.12.2012
Jubeltour an die Ostküste - Geschichte und Südstaatenflair
Ihr Lieben, Rhett Butler und Scarlett O'Hara lassen grüßen. Wir wissen nun einiges mehr über die Entwicklung des alten Südens dank einer informativen Führung und können uns an den Bildern gar nicht sattsehen.
P.:S.: Selbstverständlich wird es auch dieses Mal wieder einen langen gemütlichen Diaabend geben, wir haben schon etwa 1500 Bilder geschossen. Wir freuen uns schon.
MI, 3.10.2012 Die Plantagen am Ashley River:
Wir entschlossen uns im Hotel zu frühstücken und brachen dann auf zu den Plantagen am Ashley River. Den ganzen Tag seufzte eine von uns "Ooooohhh, Aaaash-leeeey". Passend zur Assoziation hieß auch eine der Querstraßen Rhett Butler Drive. Hätte diese merkwürdige Scarlett doch lieber den genommen statt diesem farblosen Jüngelchen hinterherzugeifern!
Na ja, wie auch immer. Wir steuerten Drayton Hall an. Diese Plantage liegt auf einem parkähnlichen Grundstück mit alten Live Oaks und beeindruckenden Magnolien. Das Haus ist leer, keine Möbel, keine Einrichtung, nix. Die Führung sollte gleich beginnen. Gleich zu Beginn der Führung drohte Guide Denise damit, dass sie stundenlang über das Haus berichten könne - und das tat sie dann auch.
Nachdem wir auf Bänken noch 100 Meter vom Haus entfernt bereits gefühlte 97 Minuten ausgiebig informiert worden waren, näherten wir uns dem Haus, das wir weitere gefühlte 2,5 Stunden später dann endlich betraten. Wir packten heimlich schon einmal unsere mitgebrachten Butterbrote aus und hofften, das Innere des Hauses noch bei Helligkeit erleben zu dürfen. Nach weiteren durchschnittlich gefühlt etwa 75 Minuten (pro Zimmer wohlgemerkt) voller Informationen über die unterschiedlichen Charaktere der beiden Söhne des Hauses und eine kinderlose Dame, die an einem Türpfosten statt der Größe ihrer Kinder nur noch die Größe ihrer Hunde markieren konnte, verabschiedeten wir uns noch im Erdgeschoss und bevor sich unwiderbringlich eine Tür im oberen Stockwerk hinter uns schließen und uns über Nacht gefangen nehmen konnte und schützten Eile vor. Hätte ich auch nicht gedacht, dass man allen Ernstes wirklich mehr als eine Stunde brauchen könnte um ein leerstehendes Haus halb zu besichtigen.
Magnolia:
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Wir machten uns erst auf nach Middleton Place, wo wir die Frage sehr schnell und sehr bestimmt verneinten, ob wir nicht an der Führung teilnehmen wollen, während wir an einer Gruppe erwartungsfreudig Wartender vorbeigingen. Hm, hatte wohl nichts genutzt, im Laufschritt und mit gesenktem Kopf und "ich bin gar nicht da, mich sieht keiner" beschwörend vor uns hinmurmelnd dort vorbeizuhasten...
Hier erwartete uns eine sehr schön angelegte Gartenanlage, wobei ich den Eintritt von 25 USD saftig fand. Es lohnte sich jedoch für eine Vielzahl toller Aus- und Anblicke.
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Weiter ging es als krönenden Abschluss der Plantagentour zur Magnolia Plantation. Auch hier sparten wir uns den Aufpreis für die Hausführung zugunsten einer Tramtour über die Plantage und der Besichtigung der Audubon Swamps, die man auf einem kurzen Spazierweg zu Fuß besichtigen kann, und zwar ohne detaillierte und informative Führung, Schwein gehabt!
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Ashley River:
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Bei der anschließenden Tramtour warf hinter uns eine amerikanische Dame ihren Kaffeebecher um und sprang hastig auf um ihre Hose nicht zu beschmutzen. Hierbei klemmte sie der Frau Mutter einen Finger schmerzhaft ein, was man der auch anmerkte. Nachdem der Sitz gereinigt und die Hose der amerikanischen Dame gerettet war, entschied diese sich untröstlich zu sein über das, was sie meiner Mutter angetan hatte. Es dauerte mindestens drei Alligatoren, eine ganze Packung Kleenex und etwa 2 dutzend lauter Schluchzer, begleitet von ebenso vielen "Sorry" bis diese hinweg war über das, was sie da angerichtet hatte.
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Und nun besichtigten wir auch noch die Audobon Swamps:
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Und hier auf den Plantagen nimmt man es echt vom Lebendigen! OK, sicher wäre jede Einzelne von ihnen einen eigenen Tagesausflug wert, aber letztlich zahlt man hierfür auch für einen nur kurzen Eindruck so viel wie für zwei Jahresnationalparkpässe oder so viel wie für einen ganzen Tag Achterbahnfahren bei Disney und Co. Insgesamt sind wir hier pro Nase etwa 80 USD losgeworden.
Immerhin bekamen wir hier die ersten Handtaschenlieferanten unserer Reise zu sehen, was uns auch sehr erfreute:
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Abends noch ein gutes Steak und anschließend ein gutes "original belgisches Gelato" und noch ein Abschied von den geliebten Schaukelbänken, denn morgen geht es weiter nach Savannah. Die Wettervorhersage ist gut und wir hoffen, dass wir hier dann nicht feststellen müssen, dass die Wetterapp daneben liegt.
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