Kunterbuntes nord-östlich von Las Vegas 2011 Wieder gebucht! Ach, das konnte doch nicht angehen: Ich konnte unmöglich meine Reise in die USA antreten, ohne zu wissen, wann ich wiederkommen würde. So verwöhnt war ich inzwischen. Aber es half nichts, ein konkreter Plan musste her und vor allem ein Ticket! Bereits bei der letzten Reise 201
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16.08.2011
Kunterbuntes nord-östlich von Las Vegas 2011
23.09.2011 Denver - Colorado Springs
Gleich für 8 Uhr morgens hatte ich mir eine Karte für die Besichtigung der US Mint reserviert. Das bedeutete frühes Aufstehen, denn ich wollte zu Fuß gehen und man musste auch noch ein wenig früher dort sein.
In die US Mint darf man nur das absolut Notwendigste mitnehmen, was eben so in die Hosentaschen passte. So packte ich ein bisschen Geld, einen Ausweis, meinen Hotelschlüssel und mein Handy ein, das war erlaubt.
Die Führung dauerte eine knappe Stunde und war sehr interessant, auch weil es viele, viele $$$ zu sehen gab und vieles dazu erklärt wurde, vor allem aber wegen der sehr hohen Sicherheitsvorkehrungen. Die Tour wurde geleitet von zwei echten Gentlemen, äußerst höflich und zuvorkommend. Nach einem Sicherheitscheck ähnlich streng wie am Flughafen mussten wir erst noch ein wenig warten, konnten uns Geld aus aller Welt in Vitrinen ansehen, hierbei erfuhr ich dann auch, dass es 2-USD-Noten und Münzen zu einem halben USD gab, was ich bisher nicht wusste.
Dann ging es los. Unsere beiden Guides erklärten vieles, beantworteten Fragen. Außerdem waren immer noch 2 Sicherheitsmitarbeiter anwesend, die aufpassten, dass niemand etwas Verbotenes tat oder sich von der Gruppe entfernte.
Nach der Besichtigung bummelte ich durch die Stadt zurück zum Hotel, nahm noch einen Kaffee und ein Stück Gebäck von Starbucks zu mir, packte den Rest meiner Sachen und verließ Denver in Richtung Colorado Springs mit Umweg über die Calhan Paint Mines. Die Straße, die in Calhan dann zu den Paint Mines führte, musste ich ein wenig suchen. Es ist die letzte Straße innerhalb der Bebauung des Ortes. Wenn man rechts die Schule liegen hat, ist man richtig, dann sind es auch nur noch ein paar Meter Fahrt.
Zuerst war ich enttäuscht, ich fand mich an einem lehmigen Loch wieder. Aber nach der Weiterfahrt zum zweiten Parkplatz eröffnete sich mir eine tolle Welt, in der strahlend weiße, rosa und ockergelbe Formationen selbst mich abgebrühte Norddeutsche zu Ahs und Ohs herausforderte. Der Umweg hatte sich in jedem Fall gelohnt, zumal außer mir nur eine Handvoll Leute dort unterwegs waren und ich damit den Eindruck hatte, hier etwas Besonderes zu erleben.
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Auf direktem Wege ging es weiter nach Colorado Springs, wo ich heute Abend noch in den Garden of the Gods wollte, eine kostenfreie Naturschönheit mit einem Loop, den man fahren konnte und mit Spazierwegen.
Halt machte ich erst im sehr hübschen Manitou Springs, ging hier ein bisschen spazieren. Eine Menge Biker waren hier unterwegs. Wie auch in anderen netten Örtchen gab´s hier Schnickschnacklädchen und Lokale in einer Art Kurortatmosphäre.
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Der Garden of the Gods begeisterte mich sehr, sodass ich den Loop zweimal fuhr: Rote Zacken ragten in den Himmel und setzten sich vom satten Grün und vom Weiß gegenüber liegender Felsen ab.
Hier waren Spaziergänger, Radfahrer, Kletterer und sogar ein echter Cowboy unterwegs mit richtigen Sporen. Nur wo der sein Pferd angebunden hatte, sah ich nicht. Wahrscheinlich hieß sein Pferd auch Pick-up Truck, wie ich vermutete.
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Ich suchte mir am späten Nachmittag mein Drury Inn, in dem man abends Cocktails und Snacks für lau bekam. Leider war in diesem Hotel eine amerikanische Reisegruppe eingefallen, die alle brav ihre Namensschilder um den Hals trugen und sich so richtig satt aßen, die Cocktailstunde dann nahtlos in eine Party in der Lobby übergehen ließen. Es war sehr voll, sodass ich mich nach einer Stunde am nicht sehr attraktiven Pool auf ein paar Drinks beschränkte und wegen der Gin-Tonic dann abends zu Fuß losmarschierte. Essensauswahl gab es hier in den Restaurants ja genug und auch in dem einen oder anderen Laden (Best Buy, Barnes and Nobles) war noch etwas los.
(Übernachtung: Drury Inn, Colorado Springs)
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