Kunterbuntes nord-östlich von Las Vegas 2011 Wieder gebucht! Ach, das konnte doch nicht angehen: Ich konnte unmöglich meine Reise in die USA antreten, ohne zu wissen, wann ich wiederkommen würde. So verwöhnt war ich inzwischen. Aber es half nichts, ein konkreter Plan musste her und vor allem ein Ticket! Bereits bei der letzten Reise 201
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16.08.2011
Kunterbuntes nord-östlich von Las Vegas 2011
24.09.2011 Colorado Springs - Durango
Die Attraktion des heutigen Tages sollte der Great Sand Dunes Nationalpark sein, ansonsten lag eine sehr lange Fahrt in die San Juan Mountains vor mir.
Bei der Zufahrt zum Great Sanddunes Nationalpark fuhr ich durch herrlich bunte Herbstwälder. Immer wieder hielten andere Fahrzeuge und auch ich am Straßenrand um zu staunen und zu knipsen.
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Ein grau-beiger Streifen tauchte am Horizont auf, der nach und nach Struktur gewann, die Great Sand Dunes.
Mit Todesverachtung schnappte ich mir den einen oder anderen Schokoriegel und einige Wasserflaschen und marschierte los. Ich hasse das Stapfen durch tiefen Sand und war schon ziemlich fußlahm, noch bevor die Steigung auf die Dünen begann, genau an der Stelle, wo selbst am breitesten Sandstrand sonst die Wasserkante mich erlöste. Aber hier ging es erst los.
Etwa eine Stunde marschierte ich noch hoch, fühlte mich wie in einem der Filme, in denen in der Sahara verirrte Seelen in der flirrenden Hitze verdursteten. Aber da hier unter anderem eine Menge Kinder, die einfach so hochliefen und wieder runterrutschten, mich ansprachen und das für eine Fata morgana wohl eher untypisch war, sollte ich nicht bereits an Halluzinationen gelitten haben, fiel es mir schwer, mich in diese Phantasie hineinzusteigern, zumal die Temperatur wirklich erträglich war.
Ein südamerikanisches Pärchen und ich hielten uns so in etwa die Waage im Tempo. Entgegenkommende ermutigten diejenigen, die von unten kamen. Oben waren dann auch nicht so viele Leute unterwegs, als ich auf einer Kuppe saß und mein Minipicknick machte (ich gebe zu, bis zur höchsten Kuppe mit Blick auf die gegenüberliegende Seite habe ich es nicht geschafft).
Auf dem Rückweg allerdings konnte ich einfach so im Laufschritt runter laufen und achtete nur darauf, dass ich nicht an Stellen unterwegs war, an denen ich dann wieder aufwärts gehen musste.
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Alamosa als nächster größerer Ort dann war nicht so furchtbar spannend, aber hier gab es einen Chili´s und in dem Chili´s eine Soup and Salad Flatrate für einen Spottpreis, sodass ich zuschlug. Warum gibt es so etwas in Deutschland so selten eigentlich?
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Gut gestärkt ging es dann weiter, erst durch flaches und wiederum sehr einsames Land, dann so langsam in die Nähe der San Juan Mountains in die sehr nette Stadt Durango, dort in das Strater Hotel, das letztlich eine Sehenswürdigkeit für sich ist mit einem Saloon und sehr niedlich eingerichteten Zimmern, halt ein historisches Hotel.
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Noch ein Bummel durch das Städtchen, ein wenig gaffen, als der Durango - Silverton Train zurückkam, ein bisschen Bier, ein Steak und ich war völlig zufrieden.
Als ich bei Coldstone ein Eis aß, hatte die Verkäuferin Schwierigkeiten mit einer Sorte und hatte ziemlich zu kämpfen. Seitdem ist bei jedem Kampf meinerseits mit einer Eispackung mein innerlicher Standardspruch das, was sie dazu sagte: "Butter Pecan can´t behave."
(Übernachtung: Strater Hotel, Durango)
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