Kunterbuntes nord-östlich von Las Vegas 2011 Wieder gebucht! Ach, das konnte doch nicht angehen: Ich konnte unmöglich meine Reise in die USA antreten, ohne zu wissen, wann ich wiederkommen würde. So verwöhnt war ich inzwischen. Aber es half nichts, ein konkreter Plan musste her und vor allem ein Ticket! Bereits bei der letzten Reise 201
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16.08.2011
Kunterbuntes nord-östlich von Las Vegas 2011
25.09.2011 Durango / San Juan National Forest
Zunächst machte ich einen kurzen Spaziergang durch dieses Städtchen, das ich gestern ja im Grunde nur bei Dunkelheit erlebt hatte. Die Fotos hiervon zeige ich zu einem späteren Zeitpunkt, da heute noch soooo viel Schönes auf uns wartet, genauer gesagt, einer der schönsten Tage dieser Reise.
Es ging also los, nachdem ich die Abfahrt des Durango-Silverton-Train in Richtung Norden beobachtet hatte. Euch erwartet ein herrlicher Tag mit alten Minenstädten, viel Landschaft, viel buntem Laub.
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Zunächst überholte ich den Zug und war sicherlich noch vor ihm in Silverton angelangt. Silverton ist sehr schön gelegen in einer Mulde, gerade jetzt im Herbst hatte man bunte Wälder fast überall als Kulisse. Noch bunter wurde es durch die Färbung der Erde in diesem alten Minenstädtchen.
Zwischen Kirche und Gericht liegen nett restaurierte Straßenzüge, wobei es sich durchaus lohnt, auch mal ein bisschen von der Hauptstraße abzuweichen.
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Nach einem Bummel fuhr ich weiter auf der Suche nach dem Gold.
In der One hundred Mine wurde ich nicht fündig, diese Mine war wohl niemals sehr erfolgreich. Ganz interessant die Führung, aber wer schon mal in dem einen oder anderen Bergwerk war, sollte seine Zeit vielleicht lieber in dieser tollen Landschaft verbringen, nicht im Dusteren unter der Erde.
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Über die Gravel Road bis nach Animas Forks wie geplant traute ich mich nicht. Ich hatte ein bisschen Angst, irgendwann weder vor noch zurück zu kommen. Aber es gab auch so jede Menge zu sehen, was die Phantasie anregte.
Ich fuhr den Million Dollar Highway, stöberte verschiedene Relikte aus längst vergangenen Zeiten auf, als man in kurzer Zeit sich an dem bereichern konnte, was der Boden hergab und Schießereien sicher an der Tagesordnung waren.
Die Strecke Richtung Ouray ist diesbezüglich super interessant und abwechslungsreich. Es war gut, dass ich diese am Vormittag und in diese Richtung fuhr, denn sonst hätte ich immer wieder gegen die Sonne gucken müssen. So war es doch weitaus angenehmer.
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Der Rückweg über Placerville und Telluride war dann nicht mehr ganz so spannend. Irgendwie wiederholten sich doch niedliche Orte mit Lädchen und schön restaurierten Straßenzügen. Zwar gab es noch den einen oder anderen schönen Ausblick, zwischendurch fühle ich mich ein wenig wie in den Alpen (zumindest nach meiner recht oberflächlichen Kenntnis der Alpen), aber hätte ich das vorher gewusst, hätte ich lieber Zeit und Meilen gespart, wäre von Ouray aus wieder auf dem Weg zurückgefahren, den ich gekommen bin. Für alle, die als nächstes Ziel aber dann in Cortez übernachten wollen, ist diese Strecke sicher eine gute Lösung.
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(Übernachtung: Strater Hotel Durango)
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