Kunterbuntes nord-östlich von Las Vegas 2011 Wieder gebucht! Ach, das konnte doch nicht angehen: Ich konnte unmöglich meine Reise in die USA antreten, ohne zu wissen, wann ich wiederkommen würde. So verwöhnt war ich inzwischen. Aber es half nichts, ein konkreter Plan musste her und vor allem ein Ticket! Bereits bei der letzten Reise 201
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16.08.2011
Kunterbuntes nord-östlich von Las Vegas 2011
12.09.2011 Mesquite - Park City
Wie immer viel zu früh erwachte ich. Damit hatte ich schon gerechnet und die gewonnene Zeit wollte ich ja nutzen auf meinem Weg in Richtung Yellowstone Nationalpark. Die nächste Übernachtung war bei Salt Lake City geplant, da lagen noch einige Meilen vor mir.
Zunächst überquerte ich die Grenze zwischen Nevada und Arizona um kurz darauf in Utah zu landen, sodass es bei meinem Frühstück bei Cracker Barrell in St. George schon eine Stunde später war.
Ich ließ mir Pancakes mit Sirup und Eier "sunny side up" schmecken und mit einer Jacke mehr im Gepäck, die im Shop darum bettelte mitgenommen zu werden, fuhr ich weiter Richtung Kolob Canyon, den ich mir auf dem Weg ansehen wollte.
Da ich meinen Nationalpark Pass vom letzten Jahr noch hatte, musste ich keine Rücksicht darauf nehmen, dass es ansonsten für diese eine Stunde dort eine Menge Geld gekostet hätte.
Es roch am Visitor Center angenehm nach Holz und den Wacholderbüschen, die dort standen. Ich fuhr bis zum obersten Aussichtspunkt und lief einen kurzen Trail, auf dem mir nicht viele Leute begegneten.
Viele Fotos gibt es hiervon nicht, das Licht stand dazu nicht sehr günstig.
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Weiter ging es zum Cedar Breaks National Monument. Im Gegensatz zu dem, was im Reiseführer stand, dass dieses Ähnlichkeit mit dem Bryce Canyon haben soll, fand ich das nicht wirklich. Lediglich der Farbverlauf wies Ähnlichkeit auf und die Form der Abbruchkante, ansonsten war Cedar Breaks viel größer und deutlich weniger interessant. Es pfiff der Wind und kalt war es, und auch an der mir irgendwie wegbleibenden Luft merkte man, wie hoch dieser Punkt lag.
Wer ohnehin vorbeikommt, kann durchaus einen Abstecher investieren. Extra deshalb würde ich aber keinen Umweg dafür fahren wollen.
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Und los ging es, beim Tanken unterwegs funktionierte meine EC-Karte nicht, was ungewöhnlich war, denn im letzten Urlaub war dieses immer noch die zuverlässigste Methode.
Ewig geradeaus ging es dann auf der Interstate. Unterwegs warnten Schilder immer wieder, dass müde Fahrer doch bitte die nächste Ausfahrt nehmen und eine Pause einlegen sollten. Ich fuhr durch und bemerkte etwa 50 Meilen vor Salt Lake City, dass es enger und deutlich voller wurde auf der Straße. Das Fahren machte wegen langer und vieler Baustellen hier keinen wirklichen Spaß, sodass nun Zeit für eine Pause war.
Au Backe, wenn es hier schon so voll war, war in Salt Lake City bestimmt die Hölle los. Aber nein, dieses Denken ist in den USA ja falsch. Da sind die Highways rund um die Städte und die Interstates durch die Städte voll, die Städte selbst nur selten.
Wieder einmal benutzte ich die witzigen "Parkuhren", bei denen man sich die Nummer des eigenen Parkplatzes merken und den entsprechenden Betrag in einen Spardosenschlitz werfen musste.
So machte ich mich auf Salt Lake City zu erobern, was allerdings nicht sehr lange dauerte.
Das Wesentliche ist um den Temple Square angeordnet. Wer hat hier Jehova gesagt?
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Trotzdem es hier so still und sonntäglich friedlich war, gab es immerhin TV-Aufnahmen hier in der Stadt.
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Zum Schluss noch das Capitol besichtigt, aber nur von außen:
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Es war brüllend heiß in dieser Stadt und da die Outlet Mall noch rief, begab ich mich ziemlich flott zu meinem strategisch so ausgesuchten Ziel, dass ich am nächsten Tag gleich ein bisschen näher am Yellowstone Nationalpark starten konnte, dem Hampton Inn in Park City, von wo aus man die Sprungschanze der olympischen Winterspiele 2002 sehen konnte. Kaum vorstellbar an diesem heißen und sonnigen Tag, dass sich hier einige Wochen später wohl schon wieder die Schneemassen türmten.
Hier übrigens gab es alles, was mein Konsumentenherz begehrte: Ein Ruby Tuesday lockte nach dem Shopping im Outlet Center zu Steak mit mashed Potatoes und Salat und zwei Cocktails, sogar den Reifendruck konnte ich an einer Tanke kostenfrei auffüllen und so sehr ich diese Chance nutzte, schätze ich mal Glück gehabt zu haben, dass nicht alle vier Reifen im Verlauf der weiteren Reise platzten.
Sehr, sehr zufrieden schlief ich ein, schließlich näherte ich mich langsam aber sicher dem Hauptgrund dieser Reise, dem Yellowstone Nationalpark.
(Übernachtung: Hampton Inn Park City)
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