Kunterbuntes nord-östlich von Las Vegas 2011 Wieder gebucht! Ach, das konnte doch nicht angehen: Ich konnte unmöglich meine Reise in die USA antreten, ohne zu wissen, wann ich wiederkommen würde. So verwöhnt war ich inzwischen. Aber es half nichts, ein konkreter Plan musste her und vor allem ein Ticket! Bereits bei der letzten Reise 201
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16.08.2011
Kunterbuntes nord-östlich von Las Vegas 2011
14.09.2011 Jackson - Yellowstone Nationalpark (Westthumb bis Madison)
Yeeeehaaaawww! Heute ging es in den Yellowstone Nationalpark. Triumphierend und dem Wetterbericht eine lange Nase drehend, startete ich wieder mal sehr früh. Ein Kaffee aus der Küche in meinem Blockhaus und ein paar Kekse mussten es tun und los gings.
Ich entschloss mich nicht die Straße durch den Grand Teton Nationalpark zu fahren, sondern östlich davon zu bleiben.
Auf dem Weg lag die Mormon Row, der ich einen Besuch abstattete. Auf dem Weg eine Herde Pronghorn Antilopen.
Eine Menge Leute standen hier und knipsten die Landschaft im Morgenlicht. Kalt war es, aber nicht unangenehm, da kein Wind ging.
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Schnell ging es weiter, wieder vorbei an den beeindruckenden Bergen und noch vor der Einfahrt zum Yellowstone Nationalpark sah ich meine erste Büffelherde. Ich konnte es kaum glauben und hielt die Tiere erst für Kühe - aber nein, richtige echte Büffel!
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Leider behielt der Wetterbericht nun doch Recht, die ersten Momente im Yellowstone Nationalpark wurden mir von dem immer düsterer, kälter, windiger werdenden Wetter verleidet - aber wahrscheinlich nur, damit ich umso dankbarer wurde, als es wieder besser wurde.
Aber erst einmal seht selbst. Trotz des sehr trüben und diesigen Wetters war mein erster Haltepunkt, das Westthumb Geyser Basin, mehr als beeindruckend! Ich konnte es kaum glauben, als ich das erste Mal mitbekam, wie es mal eben am Straßenrand aus der Erde zischte und dampfte.
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Ein wenig schade, dass der See nicht so schön blau schimmerte wie der Jenny Lake, aber davon wollte ich mich nicht abhalten lassen, die drei Tage hier zu genießen.
Im riesigen Yellowstone Nationalpark gab es an verschiedenen Stellen Tankstellen, Restaurants, Shops. Die erste Ansammlung davon im Grant Village nutzte ich um mir erst einmal eine Softshelljacke zu kaufen, die mir über der Fleecejacke gute Dienste tun würde. Außerdem hatte ich Kohldampf und verputzte ein paar von meinen Vorräten, denn auf das, was hier angeboten wurde, hatte ich irgendwie keine Lust.
Nun wollte ich mal sehen, ob ich denn auch die Old Faithful Lodge finde, in der ich mich für die nächsten drei Nächte eingemietet hatte. Ganz entgegen meiner Gewohnheit hatte ich diese drei Nächte nämlich noch vor der Flugbuchung reserviert, denn ich wollte mir die langen Anfahrten in den Park hinein sparen.
Voll war es hier, der Parkplatz riesig und irgendwie war es ohnehin bestimmt noch zu früh zum Einchecken, sodass ich umgehend wendete und beschloss ein paar der nahe gelegenen Basins abzufahren.
Bei der Planung hatte ich mir ein wenig Sorgen gemacht, ob ich denn auch alles finden würde, denn in den Reiseberichten anderer wurden so viele Namen und Orte genannt, dass ich es bis heute nicht auf die Reihe bekomme zu wissen, was wo ist. Also hoffe ich mal, mir sei es verziehen, wenn ich hier einiges durcheinander würfele. Fest steht ohnehin: Beeindruckend und schön ist es hier sowieso und egal wo man ist, man ist immer richtig und verpasst sicherlich trotzdem zumindest beim ersten Besuch vieles.
Und bei den kommenden Fotos wird es unübersichtlich. Ich habe keine Ahnung, ob ich Namen und Locations noch so zueinander bringen kann, wie es sich gehört. Wenn ich irgendwo völlig daneben lag, freue ich mich über Hinweise.
Also klapperte ich die Basins ab und wie bestellt, ließ sich gleich beim ersten davon die Sonne blicken.
Black Sand Basin:
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Auch ein näherer Blick lohnte sich in das Wasser:
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An der Grand Prismatic Spring:
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Umweg über den Firehole Lake Drive, aber der Great Fountain Geyser plante den Ausbruch erst für den Abend, so lange wollte ich nicht warten.
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Lower Geyser Basin mit dem Fountain Paint Pot:
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Voll der neuen Eindrücke machte ich mich am späteren Nachmittag dann auf zu meiner Lodge und bezog eine sehr einfache Hütte, die tip top in Ordnung war, nur ein bisschen kalt, da sie schlecht isoliert war und nur so eine elektrisches Heizgerät hatte, das sich schlecht einstellen ließ. Dafür hatte ich aber vorgesorgt, indem ich für die Nacht noch eine Leggings mitgenommen hatte, die ich auch wirklich gut gebrauchen konnte.
Ich ließ mir natürlich nicht nehmen, ein Date mit dem Old Faithful einzugehen gemeinsam mit vielen anderen, da er sich bei dem inzwischen aber wieder eingetrübten Wetter nicht von seiner besten Seite zeigte, gibt es den zugehörigen Ausbruch aber erst morgen und heute nur das Publikum:
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Abends ging ich zum Essen in die Snow Lodge, da das Old Faithful Inn mit einer Wartezeit von 2,5 Stunden drohte. Auch in der Snow Lodge musste ich mehr als eine Stunde warten.
Das Essen war schlecht und die Auswahl klein, sodass ich im Grunde nicht dazu raten kann. In der Cafeteria der Old Faithful Lodge gab es eine gute Auswahl an Kleinigkeiten und warmen Gerichten: Dort geht es schnell, und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist insgesamt besser.
Man merkte übrigens sehr, dass man hier sehr hoch war und die Luft sehr trocken: Ich hatte auch bei kurzen Spaziergängen immer eine Flasche Wasser dabei und hatte trotz eher kurzer Ausflüge an den Basins und des nur über einige Stunden sonnigen Wetters abends eine ziemlich rote Nase. Entsprechend müde war ich auch, sodass ich keinen Fernseher und kein Internet vermisste.
Auch wenn die Navi mir immer wieder erklärte: "bear left" und "after one half mile bear right" usw., entdeckte ich leider keine Bären, obwohl ich mir die Augen ausguckte. Aber ich war sehr froh, richtig echte lebende Büffel zu Gesicht bekommen zu haben.
Und zum Abschluss der heutigen Tour präsentiere ich euch daher nun noch den Büffel des Tages:
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