Meer und mehr in Kalifornien Urlaub, was für ein Stress! Die letzten Wochen habe ich am Sonntag stets ganze Tage gearbeitet. Eigentlich ist somit dieser Urlaub mehr als verdient. Doch wann soll ich ihn bitte planen? Der Winter, auch wenn er dieses Jahr nicht fies ist, macht mir zu schaffen: Diese ewig lange Dunkelheit, an
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22.04.2014
Meer und mehr in Kalifornien
28.2.2014: In und um Monterey
Ich erwache wieder mal vom prasselnden Regen. Mann ey, der Wetterbericht hat zwar Regen angekündigt, aber doch nicht solche Mengen!
Also immer langsam: Das Auto steht an der Straße und muss bis 10 Uhr weg. Ich überlege, ob ich umplane, aber auch weiter südlich ist Regen angesagt, leider entscheidet der Wetterbericht sich, diese Info mit einem Ääääätsch jeden Morgen zu geben, immer mit größerer Regenwahrscheinlichkeit und größeren angekündigten Regenmengen als am Vortag.
Es sieht so aus, als ob ich nun mal sehen müsste, was Monterey bei Regen zu bieten hat, aber ins Aquarium will ich nicht. Ich war schon in einigen und finde die ganz interessant, aber das wäre wirklich eine Notlösung.
Nun ja, sooooo schlimm ist es nicht, aber auch nicht berauschend. Das bedeutet, dass ich zwar nie so richtig dolle nass werde und sich auch die Sonne ab und zu blicken lässt, dass aber diese Momente sehr plötzlich wechseln und ich immer schön sehe, dass ich in der Nähe des Autos bleibe. Wäre ich geschickt gewesen, hätte ich das Powershopping in weiser Voraussicht für heute eingeplant, aber so schlau war ich nicht.
Also werde ich erst einmal den halben Inhalt meines Koffers im Goodwill Store los, schließlich brauche ich Platz für die neuen Sachen.
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Dann geht es zur Cannery Row.
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Die "original Cannery Row"
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Einen Regenschauer verbringe ich geschickt in einem Candyshop, dann kann ich mich in Seeotter verlieben, also soooowas Niedliches! Die halten nachts Pfötchen, damit sie im Schlaf nicht auseinanderdriften, erfahre ich, und außerdem wickeln sie ihre Jungen in Seetang und binden sie damit an sich um sie nicht zu verlieren, wie süß!
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Und ein paar Seelöwen haben sich wohl aufgemacht zum Touristengucken. Die beiden von unten und ich von oben starren uns gegenseitig an, alle drei bedauern wir, dass ich zufällig keinen Fisch dabei habe, der mir so nebenbei ins Wasser fallen könnte.
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Und weil das Frühstück ja schon wieder eine Weile her ist, darf ich mir auch eine meiner geliebten Cinnamon Rolls gönnen.
Nun ja, der Scenic Drive durch Pacific Grove ist toll auch bei bedecktem Himmel. Er kann übrigens absolut mit den 17 Meilen mithalten, die Eintritt kosten, und hier stößt man immerhin nicht an jeder Ecke auf Verbotsschilder. Und einsame Zypressen gibt es hier auch, wenn sie auch nicht ganz so einsam sind.
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Ich fahre nach Carmel, spaziere ein bisschen durch den schmucken Ort. Irgendwie erinnert er ein bisschen an die Heimat, an das Ammerland. Wieder zeigt die Sonne sich, 10 Minuten später gießt es. Zum Glück habe ich ohnehin gerade Lust auf eine Pause. Ein mediterranes Restaurant sieht einladend aus. Die Mitarbeiter sind alle echt lieb. Nur weiß ich nicht, ob es denn nun Griechen, Italiener oder eben doch Libanesen sind. Aber von der Westküste der USA aus betrachtet, ist das wohl sowieso alles eine Ecke und somit gleichgültig. Jedenfalls lasse ich mir eine Clamchowder und Hommos schmecken, während Feyrouz singt, (also vielleicht doch am ehesten Libanesen?) und verlasse das Lokal bei wieder strahlender Sonne. Da hat das Tellerleeressen also wohl geholfen.
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Das Vergnügen dauert nur kurz. Noch während ich die Mission besichtige, beginnt es wieder zu regnen.
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Zurück zum Hotel? Ich weiß nicht. Bisschen müde bin ich schon. Oder mal sehen, was das Shopping hier so bietet? Ein wenig lustlos und planlos und ziellos fahre ich in und um Monterey herum, lande schließlich in einem Starbucks, in dem ich ein bisschen surfen kann.
Gegen 17 Uhr bin ich am Hotel. offenbar hat das Wetter Besserung beschlossen, und ich beschließe, noch ein bisschen Richtung Pacific Grove zu rennen, darf die dortigen Anblicke also nochmals in freundlich-friedlicher Abendstimmung genießen. Das gelingt auch trockenen Fußes und ich bin dem Tag dankbar.
Und nun? Kino? Erstmal essen. An der Wharf stehen mir zu viele Schlepper, die mich in ihr Lokal schleusen wollen, also lieber in der Nähe des Hotels eine der Kneipen probieren. Ich lande beim Chinesen. Es ist OK, aber sicher kein Highlight. Kino ist nun nicht mehr angesagt, auch wenn es sozusagen direkt neben dem Hotel liegt. Die beiden Filme, die nun noch starten, sind keine, auf die ich Wert legen würde, also schreibe ich doch lieber weiter.
Etwas besorgt sitze ich nach dem etwas unbefriedigenden Tag in meinem Bett und schaue die Nachrichten, die Überflutungsbilder und Mudslides zeigen. Allerdings weist Caltrans keine Beeinträchtigung für den Hwy. 1 aus. Großartiges Umplanen steht bei der noch verbleibenden Zeit nun nicht mehr an, obwohl ich überlege, nun vielleicht direkt nach Las Vegas zu fahren, wo es allerdings auch regnet. Na gut, also checke ich morgen nochmals die Straßenbedingungen. Das Wetter soll angeblich besser werden, will ich das mal glauben. Man darf gespannt sein!
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