Meer und mehr in Kalifornien Urlaub, was für ein Stress! Die letzten Wochen habe ich am Sonntag stets ganze Tage gearbeitet. Eigentlich ist somit dieser Urlaub mehr als verdient. Doch wann soll ich ihn bitte planen? Der Winter, auch wenn er dieses Jahr nicht fies ist, macht mir zu schaffen: Diese ewig lange Dunkelheit, an
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22.04.2014
Meer und mehr in Kalifornien
6.3.2014: Las Vegas
Komisch, kaum in Las Vegas angekommen, kann ich lange schlafen. Dabei täte es mir nun durchaus gut, wenn es beim frühen Wachwerden bliebe. Schließlich lande ich am Sonntag in Deutschland und muss am Montag schon wieder arbeiten.
Auch wenn das nun tatsächlich mal ein Erholungsurlaub werden sollte, war ich viel unterwegs und es war doch anstrengender als ich dachte. Also plane ich nichts.
Ich probiere, wie es ist, in Las Vegas mit dem Auto statt zu Fuß unterwegs zu sein und es klappt wunderbar. Das hätte ich mir nerviger vorgestellt. Das Buffet im Paris ist nur ein paar Schritte vom Parkhaus entfernt. Ich lasse mir zwei Crêpes schmecken. Wer Lust auf ordentlichen Käse hat, würde hier ebenfalls fündig. Auch gibt es hier alles, was der europäische Magen so zum Frühstück mag.
Heute steht ansonsten nur Shopping und Pool an. ich fahre ins südliche Outlet Center und genieße anschließend die Fahrt über den Strip. Es freut mich ausnahmsweise, dass es sich ein bisschen vor den Ampeln staut. So fallen mir manche Dinge ins Auge, die mir sonst nie aufgefallen sind. Aus dem Auto halte ich ein paar Mal einfach mir der Kamera auf das, was Las Vegas so ausmacht:
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Den Nachmittag verbringe ich am Pool und im Fitness-Center des Hotels. Hier ist weniger los als am Pool im Vdara bei meinem letzten Vegas-Aufenthalt. Vor allem hängen keine Horden hipper Menschen mit der Bierflasche in der Hand im Pool herum.
Im Wynn:
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Als es dunkel wird, breche ich in Richting Bellagio auf. Den heutigen Abend werden mir meine MyVegas Rewards sponsorn. Schließlich habe ich nun seit mehreren Monaten brav meine Chips eingesammelt und das tägliche Glücksrad gedreht. Dadurch gebe ich heute mehr als 200 USD weniger aus als ich ausgeben würde, hätte ich genau diesen Abend ohne MyVegas verbracht.
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Erst gehe ich um Buffet, und da es eine gesonderte M-Life Playersclub Line gibt, muss ich auch gar nicht lange warten.
Ich rolle aus dem Buffett, rolle noch kurz gegenüber durch die Shopping Mall des Planet Hollywood, bewundere die Bellagio Fountains, freue mich darüber, dass es wirklich sehr leer ist und nehme dann meinen Platz in der ersten Reihe des Theaters ein und erwarte Cirque du Soleil mit "O".
Huuuiii, hier muss man echt aufpassen, dass man den Artisten nicht im Weg ist. Sie laufen manchmal hautnah an mir vorbei. Wie immer ist Cirque du Soleil extraklasse, auch wenn ich wie immer nicht verstehe, ob die Show eine Handlung hat und falls ja, welche. Die Show kommt mir akrobatischer und spritziger vor als das eher romatische "Le Rêve", das ja ansonsten von der Aufmachung mit einem Pool als Bühne ähnlich ist.
Eine tolle Show: Atemberaubende Akrobatik, perfekt inszeniert, und tolle Kostüme. Und hier das einzige Foto, heimlich beim "Vorgeplänkel" geschossen, hinterher wird sehr aufgepasst: Absolutely no photography!
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Ich schlendere gemütlich zurück zum Wynn über den nun sehr braven und fast menschenleeren Strip und komme erst kurz vor 1 Uhr dort an.
Wieder mal kämpfe ich mit der für mich nicht wirklich zu durchschauenden Elektronik im Zimmer. Das kommt davon, wenn man ohne Mann unterwegs ist. Wie habe ich es gestern wohl geschafft, dass die Nachttischlampen angingen? Irgendwann geht die rechte Lampe an, aber ich liege links im Bett, und da bleibt es dunkel. Aha, da ist wohl die Birne inzwischen kaputt. Also tausche ich die Birnen aus. Aber weiterhin geht nur die rechte Lampe. Ich schließe messerscharf, dass es dann wohl daran nicht gelegen haben kann. Ich gehe im Zick-Zack noch ein paar Kilometer durch mein riesiges Zimmer und drücke weiterhin Knöpfchen. Irgendwann ist auch die rechte Lampe aus, dafür gehen jetzt die Vorhänge auf und zu, okaaaaayyyy... Ich bin froh, dass ich vom Bett aus das Licht im Bad nochmal zum Laufen bringe, das geht im Bad selbst nämlich plötzlich irgendwie nicht mehr, und ich will mir in diesem Luxusschuppen die Zähne doch nicht im Dunkeln putzen.
Endlich habe ich es geschafft, ich liege im dunklen Zimmer bei offenen Vorhängen im Bett, so muss das sein! Und ich muss mir nicht die Flugzeug-Schlafbrille überstülpen. Offene Vorhänge liebe ich an den Las Vegas Hotels: Bodentiefe Fenster, super Blick und niemand kann einem reingucken.
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