Meer und mehr in Kalifornien Urlaub, was für ein Stress! Die letzten Wochen habe ich am Sonntag stets ganze Tage gearbeitet. Eigentlich ist somit dieser Urlaub mehr als verdient. Doch wann soll ich ihn bitte planen? Der Winter, auch wenn er dieses Jahr nicht fies ist, macht mir zu schaffen: Diese ewig lange Dunkelheit, an
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22.04.2014
Meer und mehr in Kalifornien
23.2.2014: Nach Mendocino
Nach 'let's go to San Franciiiiscooooo' ist nun 'Meeeendocino' dran. Vor das Ziel hat meine Planung aber noch das Abholen des Autos gesetzt. Nach reiflicher Überlegung bezüglich der Horrorgeschichten zur Alamo Vermietstation in der Stadt habe ich beschlossen, mein Auto am Flughafen abzuholen, auch wegen der Choiceline dort und weil ich ursprünglich geplant hatte Richtung Süden zu starten.
Die erste BART geht heute am Sonntag leider erst um 8.36 Uhr, aber da es bei Alamo leer ist, düse ich um 9.30 Uhr mit einem Toyota RAV4 vom Hof, dessen bestes Feature eine Rückfahrkamera ist, an die ich mich bereits beim ersten Zurücksetzen gewöhnt habe.
Und da Sonntag ist, komme ich staufrei durch San Francisco.
Ein kurzer Fotostopp bei Sausalito nach dem Überqueren der Golden Gate Bridge und weiter geht es.
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Immer auf dem Highway No. 1 in Richtung Norden geht es auf zunächst noch recht voller Straße zuerst ein bisschen kurvig nach oben und dann den ganzen Tag lang immer am Wasser entlang. Mal ist die Küste steil, mal flach. Sandige Buchten wechseln sich ab mit Felsen, die aus dem Wasser ragen.
Point Reyes Lighthouse wird kurz entschlossen gecancelt. Dass man dieses dort nur per Shuttle besichtigen kann, steht zum Glück auf Schildern am Straßenrand, die mir zum Glück auch beim ersten Mal auffallen und die ich auch glatt beim zweiten Schild ernst nehme. Nee, das ist mir zu nervig, und Lighthouses werde ich hoffentlich auch später noch sehen, zudem zieht der Himmel gerade zu, sodass ich beschließe, die Zeit lieber woanders zu verbringen. Also drehe ich um und fahre weiter Richtung Norden.
Es ist noch früh im Jahr, somit gibt es noch nicht viel frisches Grün. Aber an manchen Stellen fühlt man sich eher wie in England: Saftige Wiesen, auf den Wiesen glückliche Kühe, hinter den Wiesen blaues Meer. Und immer mal wieder fallen mir Farbtupfer ins Auge: Trompetenpflanzen, pastellrosa blühende Bäume, Narzissen.
Auch das Wetter zeigt mir unterschiedliche Seiten: Mal strahlt das Meer blau unter ebenso blauem Himmel, mal prasselt es trüb unter ebenso trübem Himmel an den Strand. Und wie schnell das wechselt, echt krass! Teilweise geht das im Fünfminutentakt, je nachdem, wie hoch der Highway 1 sich gerade mal am Meer vorbeischlängelt. Manchmal geht der Blick nach rechts in die Sonne und der Blick nach links in den Nebel. Wie interessant!
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Fort Ross State historic Park. Hier siedelten Russen, die über Alaska an die Küste kamen. Das wusste ich bisher auch noch nicht.
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Point Arena Lighthouse:
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Kurz vor Sonnenuntergang komme ich in Mendocino an, beziehe mein allerliebstes Zimmer im Sea Gull Inn, eher Pension als echt nobles Bed and Breakfast, dafür eine der günstigeren Unterkünfte in diesem schmucken Ort.
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Ich mache mich sofort auf den Weg, will das letzte Licht noch ausnutzen. Viele Leute stehen am Wasser, beobachten den Sonnenuntergang. In der Ferne schießen Fontänen hoch und ab und zu hebt sich etwas Dunkles aus dem Wasser. Wale ziehen hier vorbei.
Es gibt jede Menge nette Lädchen, teure und günstige Restaurants, einen bis 22 Uhr geöffneten gut sortierten Supermarkt mit allem, was der anspruchsvolle Touri heute so braucht. Ich entscheide mich sehr schlicht für einen Burger und 2 Pints Newcastle Brown Ale im Irish Pub und bin wieder früh im Bett verschwunden.
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