Meer und mehr in Kalifornien Urlaub, was für ein Stress! Die letzten Wochen habe ich am Sonntag stets ganze Tage gearbeitet. Eigentlich ist somit dieser Urlaub mehr als verdient. Doch wann soll ich ihn bitte planen? Der Winter, auch wenn er dieses Jahr nicht fies ist, macht mir zu schaffen: Diese ewig lange Dunkelheit, an
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22.04.2014
Meer und mehr in Kalifornien
27.2.2014: Nach Monterey
Ich erwache vom Regen, der mal wieder vor meinem Fenster auf den Boden klatscht. Frühstück habe ich nicht gebucht, richtig hungrig bin ich auch nicht, aber ich löse im Foodcourt gleich beide Kaffeegutscheine ein, die ich beim Einchecken bekommen habe. Ich balanciere meine beiden Pappbecher zum Auto und leere sie auf der ersten halben Stunde Fahrt, esse Cookies dazu, die ich noch habe und eine Banane, so Frühstück ist fertig!
Auf einer etwas südlicheren Strecke geht es heute wieder Richtung Westen. Die Landschaft wird schnell lieblicher, keine steilen engen grauen Felswände mehr um mich herum und keine riesigen grauen Felsbrocken mehr. Ich ertappe mich dabei, dass ich aufatme.
Und auch der Himmel klart zunehmend auf, bis ich bei strahlender Sonne durch das nun gänzlich flache Farmland fahre, auf dem auf Obstplantagen rosa-weiße Blüten um die Wette strahlen.
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Ich kann mir nicht verkneifen, unterwegs das halbe Shopping Center in Gilroy leerzukaufen, allerdings erst, nachdem ich mich bei Denny's mit Spiegeleiern, Bacon und Cinnamon Pancakes gestärkt habe. Übrigens fällt mir auf, dass Restaurants zunehmend WIFI anbieten, hier auch.
Aber eigentlich wollte ich doch das inzwischen wieder schöne Wetter ausnutzen, also nichts wie ab nach Monterey und erst einmal den 17 mile Drive gefahren. Uiiihh, ist das vornehm hier! und wie überall, wo man wer ist und Touristen notwendiges Übel sind, ist auch hier alles Mögliche verboten.
Also rechts die zugegeben wunderschöne Küste und links ältere Herren beim Golfspiel, das für 10 Bucks.
Meine Meinung: Schöne Küste gibt es noch mehr, da muss man nicht unbedingt diese 26 km schöne Küste gesehen haben, zumal auch maximal die Hälfte der Tour an der schönen Küste entlang geht. Und einsame Zypressen rühren mein Herz auch nur bedingt an, zumal diese wirklich soooo oft abgelichtet wird, dass ich sie auch ohne Hinweisschild sofort erkannt hätte.
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Nun aber mal schauen, wo das Hotel ist. Die Navi lotst mich schnell und sicher hin. Das Monterey Hotel liegt nur 3 Minuten zu Fuß von der Fisherman's Wharf entfernt und mitten in der "City" von Monterey mit einigen Läden und Restaurants.
Nun aber die Laufschuhe an und ab zum running Sightseeing in Richtung Seaside. Es war die falsche Richtung, wie ich morgen feststellen sollte, denn in die andere Richtung ist es schöner. Aber so ist immer noch eine Steigerung drin.
Pünktlich zur Abendessenzeit bin ich wieder im Hotel, wieder mal sooooo müde. Aber für eine Lasagne in einem netten Lokal nebenan reicht es noch und für ein Bier. Es ist recht laut auf der Straße, aber ich mag das ja, wenn ich ein bisschen von dem mitbekomme, was um mich herum so los ist, und zum Schlafen hat das Hotel vorsorglich Ohrenstöpsel parat, verbunden mit dem Hinweis, dass das Hotel 1904 gebaut wurde und es da leider noch keinen Lärmschutz gegeben habe.
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