Rumkommen und Rum trinken - Das Gold der Karibik und mehr Montag, 27.10.2014: Erfurt - Barbados Nun sitze ich hier wieder in einem Flieger Richtung Amerika, aber ohne ESTA, denn die USA sind dieses Mal nicht das Ziel. Es geht weiter in den Süden, in die Karibik, zu den kleinen Antillen. Liming, den ganzen Tag lang, das soll es sein. Liming bedeutet abz
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11.12.2014
Rumkommen und Rum trinken - Das Gold der Karibik und mehr
Fazit Barbados:
Eine super Insel für Karibik-Einsteiger, die weißen Sand, türkises Wasser, nette Menschen, ein wenig Kultur und viel Rum suchen und sich mit einem Minimum an Regenwald zufrieden geben.
Auf der Westseite ist es vom Flughafen bis etwa Speightstown voll, der Rest der Insel ist leer. Landschaftlich ist Barbados nicht sehr spannend, bietet dafür verhältnismäßig viel Kultur und unterschiedlichste Strände und ein paar Relikte der englischen Vergangenheit wie Kricket, Pferderennen und Schuluniformen.
Mietwagen: Den Moke würde ich trotz seiner Nachteile (man ist jedem Wetter und insbesondere auch der Sonne ausgesetzt, man kann nichts so richtig wegschließen, man hat weder gegen Unfälle noch gegen Übergriffe eine Schutzschicht um sich herum, kein Radio, kein Zigarettenanzünder/Stromquelle) immer wieder nehmen. Er ist einfach niedlich und ein guter Kumpel: Wendig, tapfer, übersichtlich und kommunikationsfördernd. Und ich musste immer selbst grinsen, wenn ich nach dem Abstellen des Autos nach dem Knopf für die Fernbedienung zum Abschließen suchte. Mit Drive-A -Matic habe ich mich gut betreut gefühlt, würde ich beim nächsten Mal wieder nehmen.
Rostrevor-Hotel: Sauber, wenn auch etwas veraltet, freundlich und mit viel Platz als Hotel für sich betrachtet absolut OK, der Meerblick und das Meeresrauschen absolut toll. Das ideale Hotel für USA- Fans, denn das Hotel könnte eins zu eins so in den USA stehen, inklusive HBO, allerdings müsste man dort Kaffee und die vielen Kosmetikprodukte ergänzen, die hier trotz ausgestatteter Küchenzeile und amerikanischer Armaturen im Bad gefehlt haben (nur Seife gab es - immerhin). Am Pool war es immer leer und der eigene Zugang in die tosende Brandung war super (nur zum Abkühlen, aber nicht zum Schwimmen geeignet).
Nehmen würde ich es dennoch nicht mehr: Karaoke am ersten Abend und Musik und normale Kneipengeräusche an den anderen Abenden aus der Nachbarschaft kann ich für begrenzte Zeit pro Abend an einer begrenzten Anzahl von Abenden ohne Probleme ertragen, notfalls mit Ohropax. Aber am letzten Abend der Discosound, der sich trotz Ohropax und Decke über dem Kopf allein schon aufgrund des Bebens des Bettes immer wieder in meinen Schlaf hämmerte, und aufgrund dessen das Fernsehen bei Zimmerlautstärke nicht möglich war, war selbst für mich und nachdem ich mit Lärm gerechnet hatte, unerträglich,
Ohnehin wäre rückblickend der ideale Standort für mich eher nördlich von Bridgetown gewesen, sodass ich sicher das noble Holetown bevorzugen würde, wobei ich nicht weiß, wie es mit dem Essen- und Trinkengehen abends dort so bestellt ist (Möglichkeiten gibt es, aber ich weiß nicht, ob sie nett und erschwinglich sind).
Preisniveau: Außerhalb der Saison und in einem im Reiseführer als Budget-Hotel beschriebenen Hotel fand ich das Preis-Leistungs-Verhältnis OK mit umgerechnet 87 Euro pro Nacht für das Hotel. Essengehen ist eine Spur teurer als in Deutschland, aber Chefette und Co. sowie Straßenstände helfen sicher den Geldbeutel zu schonen und noch ein wenig für den wiederum erstaunlich günstigen Alkohol zu haben. Mietwagen: teuer. Sprit: billig mit ca. 1 EUR pro Liter, vor allem braucht man bei den kurzen Strecken hier kaum Benzin. Einkauf im Supermarkt und Eintritte: sauteuer!
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