Rumkommen und Rum trinken - Das Gold der Karibik und mehr Montag, 27.10.2014: Erfurt - Barbados Nun sitze ich hier wieder in einem Flieger Richtung Amerika, aber ohne ESTA, denn die USA sind dieses Mal nicht das Ziel. Es geht weiter in den Süden, in die Karibik, zu den kleinen Antillen. Liming, den ganzen Tag lang, das soll es sein. Liming bedeutet abz
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11.12.2014
Rumkommen und Rum trinken - Das Gold der Karibik und mehr
Fazit Grenada:
Eine eher stille Schönheit, die in Bezug auf ihre Bevölkerung einerseits die liebenswürdigsten Menschen hat, andererseits aber auch die Nervigsten. Vielleicht hat mich das vor allem deshalb so geärgert und verwirrt, da ich auf Barbados und St. Lucia so halbwegs damit gerechnet hatte, aber solche Nepper, Schlepper, Bauernfänger dort nicht auf solche platte und teilweise aggressive Weise angetroffen habe und somit meine Erwartungen an Grenada als dritte und letzte Insel anders waren.
Ansonsten: Sehr ursprünglich, eher sanft, Sehenswürdigkeiten, die deshalb welche sind, weil sie so belassen wurden, wie sie waren. Es gibt keine Besonderheiten, aber gerade das ist das Besondere.
Ich glaube rückblickend, gerade ohne Beifahrer und ohne auch mal selbst Beifahrer sein zu können, wäre es eine gute Alternative für mich gewesen, mich hier herumfahren zu lassen, dann hätte ich zumindest die Wasserfälle nicht verpasst. Der Mietwagen inklusive Sprit und lokalem Permit hat für die drei Tage insgesamt 300 USD gekostet. Dennoch geht das Fahren auf Grenada schon soweit gut, nur darf man bei Engstellen oder schlechten Teilabschnitten nicht verzweifeln, ein SUV mit High Clearance ist hilfreich, da es manchmal schon ziemliche Absätze und schlechte ungeteerte Straßen gibt, und eine verlässliche Navi bzw. gute Recherche zuvor, was wo zu finden ist, sind sinnvoll.
Mietwagen: Das mieseste Auto, das ich jemals als Mietwagen hatte, soweit ich mich zurückerinnern kann für insgesamt die höchsten Kosten, errechnet man den Durchschnitt für die drei Tage. Aber alles Notwendige funktionierte, die äußeren Macken und Schrammen nehmen die Angst, dass was dran kommt, zumal der Abschluss der CDW nur mit 700 USD Selbstbeteiligung möglich war, mit denen der Vermieter wohl bei der alten Karre den Gesamtwert des Autos herausgehabt hätte. Angenehm, dass es hier netter und persönlicher zugeht als bei großen Vermietern, so konnte ich die Rückgabe des Autos eine halbe Stunde später als vereinbart unkompliziert per Mail klären.
Flamboyant Hotel: Eher schlichtes, etwas veraltetes Haus, bei dem ziemlich der Lack ab ist, aber alles sauber, alles so weit OK, eine großzügige Anlage. Kühlschrank und Wasserkocher und in manchen Zimmern eine richtige Küchenzeile sind vorhanden, sodass einem selbstgemachten Frühstück als Alternative zum teuren Hotelfrühstück nichts entgegensteht. Das Charakteristische, was ich sehr mochte: Der tolle Ausblick auf St. George's und den Grand Anse Beach sowie der kurze Weg zum superschönen Morne Rouge Beach. Der damit verbundene Nachteil: Vom Strand zu meinem Zimmer kann man zwar über Treppen auf dem Hotelgrundstück gehen, sodass es nicht weit ist, aber der Höhenunterschied beträgt locker 10 Stockwerke, ächz! Gemessen am Preisniveau der anderen Hotels am Grand Anse Beach neben dem Allamanda günstig, wobei das Allamanda mir beim bloßen Durchgehen trister erschien. Mit etwa 93 Euro pro Nacht ohne Frühstück in der Nebensaison noch OK.
Preisniveau: Vergleichbar mit St. Lucia, aber der Sprit scheint mir teurer.
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