Bali, Lombok und Kuala Lumpur 2010 Freitag, 19.3.2010 Freitag, mein erster Urlaubstag. Einige Sachen hatte ich im Laufe der letzten Woche schon in den Koffer geworfen. Dessen Inhalt wurde nun ergänzt. Die Technik wurde im Handgepäck verpackt, zum etwa 25. Mal kontrollierte ich, ob auch alle Voucher und Ausdrucke da waren. Der Ko
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16.08.2011
Bali, Lombok und Kuala Lumpur 2010
Sonntag, 28.3.2010
Der heutige Tag war der Besichtigung von Ubud gewidmet. Und wer mich kennt, der weiß, dass dabei auch ein großer Teil des Tages dafür draufging, durch Läden zu gehen.
Zunächst ließ ich mir aber Zeit: Das schnelle, stabile, kostenfreie W-LAN wollte ausgenutzt werden, nachdem das W-LAN im Hotel in Lovina nur theoretisch zur Verfügung stand. Ich durchforstete meine Lieblingsforen, guckte hier, schaute da, schrieb die eine oder andere Mail, lud Fotos in mein Picasa-Album für Freunde und Familie. Ein Blick auf die Uhr des Laptops: Was, schon fast 4 Uhr in Deutschland? Moment mal, das hieß, hier war es 11 Uhr morgens. War ich denn so versunken gewesen, dass ich tatsächlich über 2 Stunden hier gesessen hatte? Na, hoffentlich bekam ich noch Frühstück! Klar bekam ich noch Frühstück, aber nach mir kamen in aller Seelenruhe noch andere Gäste zum Frühstück. Erst da fiel es mir auf: Diese Nacht war die Umstellung auf die Sommerzeit, in Deutschland war es nur noch 6 Stunden früher, demnach bin ich schon um 10 Uhr frühstücken gegangen.
Ohne besonderes Ziel verließ ich das Hotel zunächst nach links auf die Monkey Forest Road und ging stadtauswärts. Die vielen Läden boten hochwertigere Ware als die Buden in Sanur und Candidasa. Das eine oder andere Stück ging über den Ladentisch.
Dann war ich im Monkey Forest: Am Eingang musste man nicht nur den Eintritt zahlen, man konnte auch Bananen für die Tiere kaufen. Irgendwie wissen die Herrschaften ganz genau, wer etwas zu essen dabei hat und lassen nicht locker, bis sie alles haben. Daher war ich auch mein Affenfutter sehr schnell los. Der Monkey Forest ist aufgrund des hohen und dichten Baumbewuchses sehr dunkel. Irgendwie wird der Straßenlärm sehr schnell geschluckt. Dadurch hat man das Gefühl in eine ganz andere Sphäre einzutauchen, sobald man den Affenwald betreten hat. Wieder mal fällt mir kein anderes Wort als "mystisch" dafür ein. Ich habe mich sicherlich eine gute Stunde hier aufgehalten. Besonders empfehlenswert finde ich es dort übrigens abends, wenn es fast schon dunkel wird, die staunenden Touristen weg sind, es keinen Eintritt mehr kostet und man fast allein dort ist.
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Zurück ging´s in´s Hotel an den Pool, schließlich wollte ich ja nicht nur unterwegs sein. Nach einem Schläfchen im Schatten und ein paar Bahnen im Pool zog ich gegen 16 Uhr wieder los in die andere Richtung. Wie schon am Abend zuvor bot man mir Karten für Tanzaufführungen an. Ich entschied mich, heute Abend eine Kecak-Aufführung anzusehen, die in einem Tempel stattfinden sollte. Bis dahin hatte ich aber noch viel Zeit und somit sah ich mir den Palast und den Tempel auf der anderen Straßenseite an und ging bis zum Campuan-River, in dem Dorfbewohner badeten und es wieder üppig grün war. Der erste Eindruck machte Lust auf mehr und somit war klar, dass ich am nächsten Tag zu einem langen Spaziergang aufbrechen würde.
Zusatz%20Ubud%20Straßenzug.jpg Ubud1%20Zentrum.jpg Ubud1%20Palast.jpg Ubud1%20Palastkatze.jpg Ubud1%20Baden.jpg Ubud1%20Campuan%20ridge.jpg
Abends dann die Kecak-Aufführung. Das Blatt mit der Beschreibung dessen, was ich sehen würde, legte ich erst einmal achtlos zur Seite. Dann sprach mich meine Nachbarin an, eine ebenfalls alleinreisende Frau (sehr viele, sehr sympathisch aussehende Frauen waren hier übrigens allein unterwegs. Wenn man will, findet man hier sicherlich sehr schnell Anschluss): "Did you read this?" fragte sie grinsend und ich sah in die Beschreibung des Kecak: Unter anderem stand dort: "These men shit in concentric circles." Na prima, da konnte ich mich ja auf etwas gefasst machen.
Was tatsächlich geschah: Weit über 100 Männer, sangen sich und die weiteren Darsteller in Trance (ja, den Eindruck hatte ich beim Betrachten einzelner Personen wirklich), während sie in konzentrischen Kreisen SASSEN. Wieder führten Tänzer und Tänzerinnen Szenen aus der Mythologie vor. Musikbegleitung gibt es hier nicht. Den Rhythmus geben die Männer durch ihren Gesang vor, was tatsächlich für eine sehr stimmungsvolle Atmosphäre sorgte. Das Ganze gipfelte darin, dass brennende Kokosnussschalen in der Mitte des Platzes aufgehäuft wurden und einer der Tänzer barfuß hindurch lief, sodass die Kokosnussschalen in alle Richtungen verteilt wurden.
Ich kann es nur nochmals wiederholen: Auch wenn dieses eindeutig eine Aufführung für Touristen war, was schon daran deutlich wurde, dass ein kurzer gesprochener Teil auf Englisch erfolgte, war es zumindest aus meiner Betrachtungsweise noch nah genug am Authentischen um nicht zu enttäuschen. Das wurde einen Tag später nochmals bekräftigt, als ich Kellner im Restaurant beobachten konnte, die sie sich über Kecak unterhielten und ein wenig übten.
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Selbst fast wie in Trance ging ich noch etwas essen und trinken, während eine prachtvolle Tempel-Prozession mit Opfergaben durch die Stadt zog und konnte einen weiteren Ort in die Liste meiner Lieblingsstädte aufnehmen.
Nun hatte ich noch Gelegenheit mir zu überlegen, wie ich eine Planänderung am besten nutzte: Gebucht hatte ich ja schon in Sanur die Überfahrt nach Lombok mit dem Speedboat von Blue Water Safaris vom Hafen Benoa aus. Mit Ketut war ich so verblieben, dass er mich nach den vier Tagen auf Lombok vom Boot abholen und mit Besichtigung des Uluwatu Tempels und Besuch in Tanah Lot in meinem letzten Bali-Ziel Seminyak abliefern sollte. Da ich hier aber bei meiner Ankunft im Hotel erfahren hatte, dass der Vermittler mich auf die Gili Cat gebucht hatte, weil BWS angeblich oder tatsächlich ausgebucht war, verabredete ich mit Ketut per SMS, dass wir den Ausflug übermorgen machten, weil es von Padang Bai aus, wo Gili Cat ankommt, ein wenig knapp geworden wäre mit der Zeit. Schade, dadurch hatte ich einen Tag weniger für Ubud, aber ich hatte auch ein wenig Schiss, Uluwatu und Tanah Lot zu verpassen, wenn ich das für den Tag vor meiner Abreise plante.
Tagestop: Einfach alles.
Tagesflop: Absolut nichts.
Montag, 29.3.2010
Heute sollte es über den Campuan Ridge und durch die Reisfelder gehen. Normalerweise wird wegen der Hitze ein sehr früher Aufbruch empfohlen, allerdings machte ich mich erst gegen 10 Uhr auf den Weg. Nach wenigen Minuten hat man die Stadt verlassen und ist mitten im Grünen und allein.
Allein? Nur fast: rechts neben mir stand unten in der Schlucht ein splitternackter Mann und winkte mir zu. Keine Ahnung, was er wollte, ich meinte seinen rudernden Armbewegungen entnommen zu haben, dass er mir Rafting anbieten wollte oder mich zum Schwimmen aufforderte. Ein Stück weiter gab es grüne Kokosnüsse zu kaufen. rechts und links konnte man über Wiesen und auf wild bewachsene Hänge sehen.
Während ich auf allen Vieren einen Hang hinaufkroch in der Hoffnung, etwas Schatten unter dem Gras am Wegesrand zu finden, wurde ich von einem flotten Jogger überholt, der mir auch noch zurief, dass es mit der Brise beim Laufen angenehm kühl sei.
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Etwas später kam man dann zu verstreut am Weg liegenden Häusern, in denen oftmals Ateliers waren, in denen Künstler ihre Produkte ausstellten. So fand ich mich in einem Ausstellungsraum für Silberarbeiten wieder, in dem außer der Ware und mir niemand war und wo ich nicht einmal eine Kamera entdeckte, etwas später saß eine Frau vor ihrem Haus, die Holzeier bemalte und der ich 3 kleine Zeichnungen abkaufte.
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Dann kam ich zu einem Café, in dem der Besitzer saß und zwei seiner Kinder frühstückten. Es war so ruhig hier, dass ich mich fast flüsternd mit dem Café-Inhaber unterhielt.
Hier trank ich Kaffee, beantwortete die üblichen Fragen nach meiner Herkunft, meinen Zielen und warum ich allein unterwegs war. Ich nahm hier aufgrund der faul und entspannt wirkenden Situation grinsend zur Kenntnis, dass mir gesagt wurde, dass ich jünger aussehe als ich sei, was bei den Balinesen nicht so sei, weil diese hart arbeiteten. Außerdem erfuhr ich, dass die Gilis bei Lombok schön seien, denn dort sei keine Polizei. Sein australischer Freund fahre dort gerne wegen der Drogen hin. Aha, so wusste ich das also auch.
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Weiter ging es vorbei an Reisfeldern durch bewaldetes Gebiet und durch Dörfer. Eine riesige Spinne weckte meine Aufmerksamkeit (insgesamt etwa handtellergroß). So etwas sieht man eben nur, wenn man nicht nur im Auto unterwegs ist. Dorfbewohnerinnen trugen Ware auf dem Kopf.
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Leider an einer Straße entlang lief ich dann durch Campuan zurück nach Ubud. Dann passierte es: An einer Stelle lief Wasser aus einem mit einer Mauer befestigten Abhang auf die Straße und ich hatte irgendwie nicht gerafft, dass es dadurch nicht nur nass, sondern auch glatt sein könnte und plumps, da lag ich. Auuuutsch! Mein rechtes Knie sah aus wie rohe Frikadelle, unter meinem Zehennagel blutete es. Ich hatte ja nun auch nichts dabei um mir erste Hilfe zu leisten und konnte nur den Inhalt einer Flasche Wasser darüber ausgießen um den Dreck oberflächlich zu entfernen. Zum Glück waren es nur noch wenige Minuten Fußweg nach Hause, wo ich mich erst einmal verarztete, verpflasterte, beruhigte und dann etwas essen ging.
Abends war ich noch in einer schönen Kneipe mit Live-Musik, in der ein etwas abgedrehter Australier, den ich noch mehrfach nur mit Sarong bekleidet und immer mit Bierflasche in der Hand gesehen hatte und andere selbstvergessen tanzten und wo ich selbst einfach saß und Leute anguckte.
Vorher bekam ich mit, dass im Tempel eine Zeremonie mit Tanz stattfand. Die Eingangskontrollen waren streng: Touris durften rein, aber nur, wenn sie streng nach Vorschrift gekleidet waren. Ich hatte meinen Sarong nicht dabei, aber war ja wegen der Verletzung ohnehin "unrein" und blieb somit Zaungast anstatt mit schlechtem Gewissen dabei zu sein.
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Tagestop: Die erste Hälfte der Wanderung bis zu den Reisfeldern.
Tagesflop: Der Sturz.
Dienstag, 30.3.2010
Um 10 Uhr wurde ich zum letzten Mal von Ketut abgeholt und auf ging es auf die Bukit Badung, die sehr trockene Halbinsel ganz im Süden von Bali. Etwas nervig die Fahrt durch das volle und nicht sehr schöne Gebiet um Denpasar herum.
Beim Tempel Uluwatu war es brüllend heiß. Sehr schön war der Blick von der Steilküste auf den tosenden Ozean. Den Tempel selbst konnte man nicht betreten, aber man konnte ihn aus verschiedenen Perspektiven fotografieren und sich über die wieder mal vorhandenen Tempelaffen amüsieren. Die hiesigen Exemplare haben ihre Menschen im Griff: Sie klauen alles, was nicht niet- und nagelfest ist und tauschen es dann gegen Essbares ein. Davor wurde ich vorsorglich gewarnt, sodass ich alle meine Habe in meiner Tasche verstaute und den Fotoapparat die ganze Zeit fest umklammert hielt.
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Mit einem Abstecher zu einem Surferstrand Dreamland Beach ging es dann weiter. Die ganze Bukit-Halbinsel ist heiß, trocken und wohl nur wegen der surfenden Touristen für Balinesen attraktiv. Auch in Jimbaran riskierte ich einen Blick auf´s Meer und durch den vollen Bereich Kuta, Legian und Seminyak ging es weiter nach Tanah Lot.
Ein Bild von Tanah Lot war es, das mich auf Bali überhaupt erst aufmerksam werden ließ und insofern freute ich mich sehr darauf. Während es auf der Karte so aussieht, als ob man fast schon von Seminyak hinlaufen kann, war es doch noch eine ganze Ecke. Und: ich hätte es mir ja im Grunde schon denken können, so einsam wie auf den Bildern war es auch hier nicht. Hier war fast schon eine ganze Stadt aufgebaut um der westlichen Großnase alles zu bieten, was sie hier braucht, da sollte man sich nichts vormachen.
Weil Ebbe war, konnte ich zum Tempel gehen. Nachdem es schon Eintritt gekostet hatte, konnte ich mich gegen eine erste heilige Spende mit Wasser aus einer heiligen Süßwasserquelle benetzen. Zugegeben: Als ich aufgefordert wurde das Wasser zu trinken, tat ich nur so. Zu froh war ich, dass ich von Scherereien mit Magen und Darm bisher absolut verschont geblieben war und wollte da nichts riskieren. Zur Belohnung erhielt ich eine Frangipaniblüte hinter´s Ohr und einen Tupfer Reiskörner auf die Stirn, mit denen ich dann zur nächsten heiligen Attraktion ging, der heiligen Seeschlange, die ich gegen eine weitere heilige Spende fotografieren durfte.
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Auf dem Rückweg nach Ubud wollten wir noch zu einem Affenwald, dessen Namen ich leider vergessen hatte, nicht wegen der Affen, sondern wegen der Flughunde, die es dort zu bewundern gab. Diese wollte ich doch zu gerne mal live sehen. Ich glaube, es war der Affenwald von Sangeh bei Mengwi. Eine dort bereit stehende Frau begleitete mich durch den Affenwald. Ich kaufte Erdnüsse, die mir die Tiere aus der Hand nahmen, wobei einer meine Hand festzuhalten versuchte. Ein ganz geschickter älterer Makaken-Herr sprang mir auf den Rücken und ließ nicht locker, bis sämtliche restliche Erdnüsse auf dem Boden lagen.
In den Bäumen hingen etliche Flughunde. Dann kamen wir zu einer Stelle, an der zahme oder schlichtweg flugunfähig gemachte Flughunde (hoffe, dass es nicht so war) an einem Gestänge hingen. Ich durfte einen halten und füttern und er fing an meiner Hand hängend ganz unfein an zu pinkeln. Wahrscheinlich muss man schon sehr genau hinsehen um die vielen Flughunde auf dem ersten Bild erahnen zu können?
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Schade, meine eigentlich sehr sympathische Begleiterin zog mich zum Abschluss noch in ihren Laden und drängte mich, etwas von dem dort zum Verkauf stehenden Kitsch zu erwerben wegen ihres Bosses und "for good luck". Ein Trinkgeld gab ich ihr gerne, aber ich wollte weder noch einen Sarong, noch einen Holzpenis erwerben und somit blieb ich leichten Herzens standhaft.
Dann war dieser zugegeben nicht sooo schöne Tag zu Ende und auch die Begleitung durch Ketut, dem ich nochmals 35 Euro aushändigte. Tanah Lot war schön, die Flughunde waren toll. Rückblickend hätte ich aber besser an meinem letzten Tag in Seminyak von dort aus nochmals einen kurzen Ausflug zum Tanah Lot gemacht und den Tag noch im wunderschönen Ubud genutzt. Anderserseits konnte ich auch nur humpeln wegen meines Knies und war somit ganz froh, dass ich herumgefahren wurde, ohne jedes Mal wieder über einen Preis für das Gefahrenwerden verhandeln zu müssen. Und außerdem stellte ich bei meiner Rückkehr nach Ubud fest, dass es dort wohl heftig gegossen haben musste, denn vor einer Senke war Stau wegen überfluteter Straße.
Ich gönnte mir noch eine Massage, die aber nicht sooo gut war, schon wegen der Angst um mein Knie, immer wenn der Masseur der Region nahe kam. Da es dann wieder wie aus Eimern goss, saß ich dort im SPA noch ein wenig und schaute in den Regen.
Für mich bot Ubud dann noch einen sehr schönen Abschluss: Nicht weit vom Hotel aß ich im Café Wayan zu Abend. Es schmeckte super und das Ambiente dort ist sehr schön. Als ich das Sambal lobte, erklärte mir der sehr freundliche und engagierte Kellner gleich, wie es gemacht wird. Als Anschauungsmaterial brachte er dann auch noch Zitronengras, eine Limette und einige Chilischoten an, die ich behalten durfte.
Hier in Ubud und speziell in diesem Café kann man auch Kochkurse belegen. Überhaupt ist Ubud eine Stadt, in der einem Bali mit allen Sinnen und auf alle erdenkliche Art und Weise nahe gebracht wird: Es gibt Tanzkurse, Malkurse, Sprachkurse, Raftingausflüge, Fahrten mit dem Mountainbike vom Vulkan abwärts, Fahrradverleih, Tempel, Galerien, Yoga, Ayurveda und schöne Kneipen. Sollte ich nochmals Bali besuchen, wäre hier sicherlich mein Hauptaufenthaltsort. Die Stadt hat mich richtiggehend in Rausch versetzt.
Tagestop:Die Erläuterung des Kellners zum Thema Sambal und auf diese Weise wieder ein Stück Bali buchstäblich "begriffen" zu haben.
Tagesflop: Bisschen traurig wegen des Abschiedes von Ketut.
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