Good Karma-Masala und der Duft von Jasminblüten Urlaub in God's own Country God's own Country, das bedeutet eigentlich Kerala, wo es grün und fruchtbar ist. Aber auch die angrenzenden Bundesstaaten Karnataka und Tamil Nadu zähle ich nun einfach mal dazu. Das Aroma von Masala-Gewürzmischungen und Jasminblüten liegt über dem ganzen fabelhaf
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19.04.2015
Good Karma-Masala und der Duft von Jasminblüten
MI, 08.04.2015: Pondicherry
Auf mich allein gestellt, geht es heute zum Sightseeing. Shekhar ist über Nacht mit dem Bus zu seiner Familie in das etwa 100 km weit entfernte Mamallapuram gefahren.
Zu Fuß mache ich mich auf den Weg zum Aurobindo Ashram. Diesen darf ich leider nur von außen fotografieren. Man ist hier äußerst freundlich. Das Trinkgeld für das Aufbewahren der Schuhe wird abgelehnt. Im Ashram selbst wird nicht gesprochen. Inder und auffallend viele dünne blasse Junge europäische Frauen beten am Grab des toten Gurus oder sind in Meditation versunken. Selbst mir tut das Schweigen gut.
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Ich verlasse den Ashram wieder und mache mich auf den Weg zur Papiermanufaktur. Auch diese darf ich leider nicht fotografieren. So bleibt mir nur eine Fotografie der dort erworbenen wunderschönen Karten für einen Spottpreis.
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Ich streife durch die Stadt und versuche das koloniale Erbe zu entdecken.
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Ich passiere einen Tempel, der ein bisschen ärmlich wirkt. Mich zieht die Musik an. die herausschallt. Ich gehe hinein und bekomme auch gleich wieder eine Puja verabreicht. 10 Rupies reichen dem Priester dafür nicht, er hätte gerne 150 und guckt bedauernd, als er merkt, dass es mir das nicht wert ist.
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Hier in Pondicherry sehen auch die Polizisten anders aus als im übrigen Indien. Ich frage, ob ich sie fotografieren darf, und die Ordnungshüter stellen sich brav auf. So gefällt mir das. Mal sehen, beim nächsten Wunsch jemanden zu fotografieren werde ich die Aufgabenstellung ein bisschen anspruchsvoller gestalten...
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Mittlerweile ist es glühend heiß. Ich schleppe mich ins Hotel zurück, wasche dort schnell meine Hose und mein T-Shirt aus, denn diese sind klatschnass. Dann kühle ich mich selbst im kleinen Pool ab. Als ich hinein hüpfe, zischt es, so heiß ist es.
Ich gehe nochmals zum Ganesh-Tempel, weil man da so schön sitzen und Leute beobachten kann. Heute darf Elefant Lakshmi mich auch auf den Kopf stupfen. Erst beim Verlassen des Tempels sehe ich, dass man darin gar nicht fotografieren darf, aber gehindert hat mich niemand.
So hatte ich die Möglichkeit zu beobachten, wie Farbtupfer und Blüten zu Wucherpreisen an den Mann gebracht werden. Immer wieder muss der Priester unter Glockengeläut Nachschub holen.
Abends gibt es wieder Pizza, ich sitze noch ein bisschen an der Promenade und spaziere durch den immer dunkler werdenden Süden der Stadt.
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