Hej hej, Stockholm Kein Marathon in Stockholm... April 2013: Ich habe mich läuferisch auf etwa 40 km pro Woche hochgearbeitet und bekomme Höhenflüge. Ein Marathon, das wär's. Nach einem Testlauf von sage und schreibe 16,8 km beschließe ich in einem Jahr so weit zu sein auch die 42,195 zu schaffen. Dazu bedarf
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22.06.2014
Hej hej, Stockholm
SO, 1.6.2014
Abreisetage sind immer doof. Wir haben eigentlich noch unendlich viel Zeit, es geht erst am späten Nachmittag los. Aber wir trödeln morgens herum und wissen nicht so recht, was wir machen sollen. So richtig Zielstrebige hätten heute noch drei Museen auf dem Plan, wir nicht. Aber die Sonne scheint, es ist mild.
Wir zicken uns ein bisschen an und beschließen einfach mit der U-Bahn in eine weiter entfernte Ecke der Stadt ans Wasser zu fahren und von da aus langsam zurück zu laufen.
Nahe der Vasastan-Brücke führt ein Weg durch ein Erholungsgebiet immer am Wasser entlang. Mensch und Tier genießt das milde Wetter heute am Sonntag. Wir schlendern hier entlang, kommen irgendwann am Stadshus an und sitzen in der Sonne, beobachten die Touristen und Einheimischen hier.
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Gegen Mittag machen wir uns auf die letzte Etappe zurück zum Hotel, wo unsere Köfferchen noch stehen. In einem Café unterwegs gibt es noch wider Erwarten ordentliche Spaghetti für K. und leckeren Kuchen für mich. Wir verabschieden uns von dem hübschen Hotel. Hier das einzige Bild, der Frühstücksraum:
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Dann machen wir uns auf zum Flygbuss, der uns in einer dreiviertel Stunde zum Terminal 5 bringt. In wenigen Minuten sind wir eingecheckt und landen gerade mal eine Stunde nach Verlassen des Hotels am Gate, wo wir mit Surfen und Reiseberichtschreiben und Sichten der Fotos noch eine ganze Zeit überbrücken müssen.
Der Rückflug ist unspektakulär und der kurze Weg zum Auto schnell bewältigt. Nochmals ebenso lange wie im Flugzeug sitzen wir dann nochmals im Auto.
Als wir in Erfurt ankommen, ist es stockdunkel, in Stockholm ist es noch hell.
Was bleibt? Hej hej, noch Tage nach der Ankunft grüße ich gerne mit "hej" oder "hej hej", fällt gar nicht auf, und nur von schlecht Gelaunten bekomme ich ein steifes "guten Morgen" zurück.
Stockholm ist nordisch, hanseatisch anmutend, auf ruhige Art lebendig, liebenswert und hat Lebensqualität. Ein paar Tage hier waren genau richtig und haben Lust gemacht auf weitere Ausflüge in den hohen Norden - wer weiß, vielleicht nach Oslo? Oder nach Riga?
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