Oh how lovely - unterwegs auf Pilcherpfaden Freitag, 17.5.2013: Gen Westen fliegen und gen Süden fahren Und wieder mal stand ich zwischen vielen USA-Reisenden mit Weiterflug-Bordkarten nach Washington und sonstwo hin an einem Gate. Security Check voll und eine Schlange bis zur Passkontrolle, tja, die Reisewelle in Deutschland hatte wohl
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01.07.2013
Oh how lovely - unterwegs auf Pilcherpfaden
Freitag, 24.5.2013: Es wird wieder städtischer
Herrlich geschlafen habe ich in meinem rosageblümten Mädchenzimmer in diesem wunderschönen Haus! Beim Frühstück schon wieder Deutsche am Nebentisch, dieses Mal eine sehr nette norddeutsche junge Familie, mit der ich mich ein bisschen unterhalten habe.
Eigentlich sollte es ja erst einmal nach Glastonbury gehen, aber irgendwie war ich es ein bisschen Leid, die Parkplatzsuche, das Orientieren in wieder einem anderen Ort, außerdem war es wieder mal kalt und windig.
Und so befahl ich der Navi unterwegs, mich gleich nach Bath zu bringen.
Das Einchecken im Hotel war zwar (weil erst später Vormittag) noch nicht möglich, aber ich bekam einen Parkausweis und machte mich gleich auf in die Stadt. Ich muss sagen, dass ich spätestens jetzt zum bekennenden Fan der kleinen Orte und Dörfer mit ihren Pubs und den drei Läden und einer alten Kirche wurde, mal abgesehen von London natürlich. Bath ist nett und erinnert mit den gelben Häusern ein bisschen an Potsdam, aber auch wenn die Stadt im Reiseführer über den grünen Klee gelobt wurde, war ich nach einigen Stunden hier durch inklusive Shopping.
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Einen guten Teil der Zeit verbrachte ich damit mich auf die Jagd nach Fish and Chips zu machen, dieses Experiment stand nämlich noch aus. Ich lief systematisch alle Straßen ab und fand jede Menge Pasties, Pizza und Pommes, aber nicht das Gesuchte. Schließlich flüchtete ich mich in ein Public House, wo es Battered Cod und Chips gab. Ich schüttete brav Essig drüber, aber irgendwie blieb es eben doch nur Fisch mit Pommes, und ich stellte fest, dass ich auch auf die englische Version davon nicht stehe.
Englische Gepflogenheiten: Schlange stehen an der Bushaltestelle:
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Na gut, 16 Uhr, nun sollte mein Zimmer wohl bezugsfertig sein. Klar. Mike, ein älterer Engländer, wie er im Buche steht, der auch Butler in einem Herrenhaus, in dem es spukt, sein könnte, begrüßte mich mit Namen, ich wurde in mein Zimmer geleitet, das auf dieser Reise am wenigsten Schönste, eine kleine etwas schräge Bude ganz oben mit Blick auf einen Mauervorsprung. Immerhin konnte man sehen, ob der Himmel blau oder grau war.
Ich brauchte ein bisschen Ruhe, ging nach 2 Stunden nochmals los, ins Trainingslager für zukünftige Indienreisende, zum Ernährungsworkshop und bestellte das schärfste Essen auf der Karte...
Es war kalt und immer noch windig, inzwischen aber freundlicher als den ganzen Tag über. Ich entdeckte einen netten Weg immer am Wasser lang, erst am Avon und dann an einem Kanal oder Bach oder Seitenarm mit jeder Menge Schleusen und Hausbooten. Sehr nett!
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Ziemlich früh beschloss ich aber, dass der Tag mir genug geboten hatte. Durchgefroren machte ich mich auf den Weg ins Hotel zurück und fragte die üblichen Verdächtigen meiner Internetseiten in der Lobby ab. Das WLAN reichte wie oft nicht bis ins Zimmer.
In England regnet es immer? Heute war diesbezüglich der unangenehmste Tag. Immer wieder war es, als ob eine Wolke eine Hand voll Regentropfen wie Konfetti über mir verstreute. Einige Male aber schüttete die Wolke ziemlich plötzlich, heftig und zum Glück jeweils nur kurz gleich einen ganzen Eimer Regenwasserkonfetti aus.
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