Oh how lovely - unterwegs auf Pilcherpfaden Freitag, 17.5.2013: Gen Westen fliegen und gen Süden fahren Und wieder mal stand ich zwischen vielen USA-Reisenden mit Weiterflug-Bordkarten nach Washington und sonstwo hin an einem Gate. Security Check voll und eine Schlange bis zur Passkontrolle, tja, die Reisewelle in Deutschland hatte wohl
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01.07.2013
Oh how lovely - unterwegs auf Pilcherpfaden
Samstag, 25.5.2013: Pulsierendes Stadtleben in Oxford
Mit einem kleinen Schlenker über ein paar alte Steine machte ich mich nach dem wieder mal guten Frühstück auf nach Oxford. Übrigens fand Mike heute morgen, dass ich hervorragend aussähe und fragte, ob ich gut geschlafen hätte und berichtete mir, dass das Wetter heute besser werden würde als gestern.
Die Steine, die großzügig um Avebury herum liegen, sind zwar kein perfekter Kreis, nicht von weitem sichtbar und nicht so malerisch wie Stonehenge, aber dafür darf man ganz umsonst ganz nah ran und es ist nicht überlaufen.
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Noch eine Weile Fahrt bis Oxford. Unterwegs hielt ich an einer Art Raststätte, eher nach dem Konzept der Autohöfe in Deutschland an und stellte erstaunt fest, dass man in England zwar nirgends für die Toilettenbenutzung zahlen musste, auch hier nicht, dafür aber überall für das Parken um die Toilette zu besuchen, so auch hier. Da gleicht sich doch alles wieder aus!
In Oxford angekommen, musste ich erst einmal ein bisschen verzweifelt sein. Wirklich schwierig hier mit dem Parken. Ein Parkplatz hätte bis morgen früh locker 30 Pfund britischen Geldes gekostet, fast überall war das Parken nur Anwohnern erlaubt oder auf den stets besetzten Parkplätzen hätte es nur 30 Minuten Parken gegeben mit dem Hinweis, dass man dann aber 2 Stunden nicht wiederkommen darf. Glücklich auf einem großen und leeren Bahnhofsparkplatz nahe des Hotels angekommen, stellte ich dann fest, dass man hier nur mit Handy bezahlen konnte und sowieso nur mit Erwerb eine Fahrkarte, seufz!
Also wieder losgefahren, auf einem Parkplatz gab es eine Lücke, nichts wie rein, aber niemanden, der Geld wollte. Das konnte doch wohl auch kaum sein. Um mich herum einige andere Ratlose bis eine offenbar Hiesige erklärte, dass hier normalerweise Studenten 5 Pfund britischen Geldes wollten und man dafür stehen bleiben konnte solange man wollte. So ganz traute ich dem Braten zwar nicht, aber ich beschloss erstmal einzuchecken, vielleicht konnte man mein Problem ja im Hotel klären.
Dort beunruhigte man mich wieder mal, schickte mich auf einen 1,5 km entfernten Park and Ride Parkplatz. Dass man dort für 1,5 Pfund britischen Geldes parken könne, stimmte zwar nicht, aber mein Parkschein erlaubte mir Schwarz auf Weiß, dass ich bis morgen hier stehen bleiben durfte.
Nun aber nichts wie ab in die Stadt, schließlich habe ich in den immerhin schon zwei Stunden hier nichts als Parkplätze ausgiebig besichtigt. Ich traute mich und nahm den Bus, obwohl ich Busfahren hasse. Im Gegensatz zu Straßenbahnen weiß man bei denen ja nie, wo sie denn nun genau langfahren, während Straßenbahnen ja irgendwie nicht so einfach weg können.
Oxford finde ich wunderbar. Die Stadt bietet das, was ich mir von Falmouth erwartet hatte: Lebendig, kosmopolitisch, studentisch.
Hier gibt es mindestens so viele Fahrräder wie in Münster, wo möglicherweise auch noch eins meiner alten Studentenfahrräder vor sich hin rostet. Überall in der Stadt altehrwürdige Gebäude, unterschiedlichste Typen unterwegs, ein buntes und quirliges und dennoch altehrwürdiges Stadtbild bot sich mir.
Ich lief mit einigen Seitenabstechern die High Sreet abwärts. Zu allen Seiten die unzähligen Colleges, Kirchen, ein Covered Market, viel Grün, ein botanischer Garten...
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Buhaaaaa, gut, dass ich das hinter mir habe. Ich kann mich noch gut an das flaue Gefühl vor Prüfungen erinnern...
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Es schloss sich hier ein etwas alternatives Viertel an mit Second Hand Läden, Lokalen und Läden aus aller Herren Länder, ein Bücherflohmarkt vor einer Kirche, und selbst ein Obdachloser lag in einem Hauseingang in seinen Schlafsack gewickelt mit einem Buch in der Hand.
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Ich marschierte langsam wieder in Richtung Hotel, am Castle vorbei. Leute saßen in der Sonne bei einem Glas Wein oder einem Kaffee. Ein herrlicher Abschlusstag, der die nervige Parkplatzssuche glatt wieder vergessen ließ.
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Abends folgte nochmals Indientrainingslager, mit Abstand das Beste der drei indischen Restaurants, und ein nettes Public House im alternativen Viertel. Auf meinem Weg Absolventen im Smoking auf dem Fahrrad.
Die letzten 24 Stunden des Urlaubs waren angebrochen. Nun hoffe ich noch, dass ich morgen gut nach London Heathrow zurück komme, dass alles mit dem Auto klappt und ich dann spät auch gut wieder in Erfurt lande. Fußballfans mögen mir verzeihen. Ich habe schon wieder vergessen, wer heute hier gegen wen spielt, aber morgen würden wohl, wie mir schon versprochen wurde, eine Menge betrunkene Deutsche am Flughafen stehen. Die einen würden ihren Kummer bekämpfen, die anderen den Sieg feiern. Na dann mal prost!
In England regnet es immer? Strahlende Sonne, den ganzen Tag, von morgens bis abends! Regen? Unvorstellbar, was soll das sein?
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