Prost Neujahr-Silvester 2014 in Krakau Über Silvester wegfahren Und nun habe ich das verpasst, was bei mir immer so das Zeitfenster zum Schreiben eines Reiseberichtes ist. Ich schreibe Reiseberichte immer sofort, abends mit dem iPad auf dem Schoß um den Tag zu verarbeiten und ihn nochmals Revue passieren zu lassen. Ist man aber nic
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28.02.2015
Prost Neujahr-Silvester 2014 in Krakau
SA, 03.01.2015: Der letzte Tag - modernes Krakau
Was tun wir heute? Nach Auschwitz zu fahren, würde uns bedrücken, da war ich auch schon, außerdem ist das Wetter schön, sodass Krakau die Chance bekommen soll, sich von der besten Seite zu zeigen. Fast gegenüber des Hotels ist ein Museum für japanische Kunst, das sich auch auf modernes Design bezieht. OK, gehen wir dort hin und überqueren dazu die Weichsel.
Aber zunächst ein Blick zurück aufs Hotel und beim Weitergehen auf den Wawel und die Weichsel:
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Ich erwarte Mangas und abgedrehte japanische Erfindungen wie merkwürdige Automaten der Neuzeit, in denen Schuhe, frisch gezapftes Bier, frisch gebackene Pfannkuchen oder andere nützliche Sachen verkauft werden, aber es ist letztlich japanische Kunst, die nicht ganz so aus der Neuzeit ist, sondern schon sehr alt. Wir bewundern beide die Zeitlosigkeit dessen, was wir sehen, insbesondere auch Bilder aus der Zeit, als bei uns noch fette Ölschinken gemalt wurden und in der in Japan herzallerliebste filigrane realistische Zeichnungen angefertigt wurden und Bilder, die fast wirken wie Karikaturen aus den Zwanzigern.
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Das Wetter ist immer noch prima. Wir sitzen im Café im Foyer des Museums und trinken etwas, überlegen, was wir machen. Es ist gerade mal Mittag.
Wir machen uns auf zur Galeria Krakow, einem riesigen Shoppingcenter. Dazu gehen wir über die Wallanlage um die Altstadt herum. Die Galeria Krakow liegt neben dem Bahnhof und ist eines der größten Einkaufszentren, die ich je gesehen habe. Irgendwie bin ich kraftlos und nicht in Einkaufslaune und brauche auch nichts wirklich. Und so besteht unser Besuch hauptsächlich aus Bratnudeln mit Hühnerfleisch (intern bei uns respektlos unter dem Arbeitstitel “Blatnuhühflei” geläufig) und einem Cinnabon-Besuch, bei dem K. seine Vorliebe für Cappuccino entdeckt.
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Wir verlassen das Center, nachdem wir festgestellt haben, dass Laptops hier im Mediamarkt (oder ist es ein Saturn?) nicht weniger kosten als bei uns und setzen den Marsch über die Fortsetzung der Stadtwallanlage fort bis zum Hotel.
Abends gehen wir, weil es so nett dort war, wieder in das gestrige “Nachtisch-zum-Trost-Lokal” und essen ganz hervorragend. Ein bisschen ist die Luft raus, und morgen geht es auf den langen Weg zurück. Das hindert uns nicht daran, in einer sehr gemütlichen Kneipe noch zu versacken.
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Die Rückfahrt nach Erfurt wird etwa 750 Kilometer betragen und der Wetterbericht ist nicht sehr gut. Von Schnee ist die Rede und ich habe ein bisschen Schiss, dass wir irgendwo im Nirgendwo stranden.
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